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Testosteronmangel erkennen, richtig messen und behandeln

Ein niedriger Testosteronwert wird oft mit Antriebslosigkeit gleichgesetzt, und genau da beginnt die Verwechslung.

Gesundheit11 Min. Lesezeit

Die Beschwerden, die bei einem Mangel auftreten, treten ebenso bei starkem Übergewicht, bei Stress, bei schlechtem Schlaf und bei vielen Erkrankungen auf. Ein einzelner Messwert klärt die Frage nicht. Wer die Zeichen richtig deutet, morgens zweimal misst und die Ursache klären lässt, kann die passende Behandlung einleiten.

Testosteron steuert bei Männern die Sexualfunktion, den Muskel- und Knochenaufbau, den Fettstoffwechsel und die Bildung der Samenzellen. Männer ab 40 Jahren bilden mit den Jahren etwas weniger davon. Ein echter Mangel, den die Medizin Hypogonadismus nennt, betrifft nach Angaben der europäischen Fachgesellschaft für Urologie zwischen 2,1 und 5,7 Prozent der Männer von 40 bis 79 Jahren. Er entsteht entweder in den Hoden selbst oder durch eine Störung der Steuerzentren im Gehirn. Bei starkem Übergewicht und bei Zuckerkrankheit kommt er deutlich häufiger vor.

Das Wichtigste in Kürze

  • Anzeichen sind nachlassendes Interesse an Sex, Erektionsstörungen, ausbleibende Morgenerektionen und schwächere Kraft. Ein niedriger Wert allein gilt nicht als Diagnose.
  • Ein niedriger Wert zählt nur, wenn er zweimal am frühen Morgen und ohne Essen abgenommen wurde.
  • Unter 12 Nanomol pro Liter kann bei Beschwerden eine Behandlung in Frage kommen, den größten Nutzen sieht die Fachgesellschaft unter 8 Nanomol pro Liter.
  • Bei Übergewicht steht das Abnehmen an erster Stelle.
  • Testosteron als Medikament ist kein Selbstmittel. Es verlangt Kontrollen von Blutwerten und Prostata.

Was Testosteron im Körper bewirkt

Testosteron ist das wichtigste männliche Geschlechtshormon. Den größten Teil bildet der Körper in den Hoden, einen kleineren Anteil liefert die Nebennierenrinde. Zwei Steuerzentren im Gehirn, der Hypothalamus und die Hypophyse, geben das Signal für die Produktion. Eine Störung kann an diesen Steuerzentren liegen oder direkt in den Hoden, etwa nach einer Verletzung. Mediziner unterscheiden diese Fälle, weil die Ursache über die Behandlung entscheidet.

  • Sexualfunktion: Testosteron ist für die sexuelle Lust verantwortlich und beeinflusst die Erektionsfähigkeit.
  • Samenbildung: Das Hormon steuert die Herstellung der Samenzellen im Hoden.
  • Muskel und Knochen: Es fördert den Muskel- und Knochenaufbau.
  • Fettstoffwechsel: Es wirkt auf die Fettverteilung im Körper.
  • Körperbehaarung: Es sorgt für kräftigere Körperbehaarung.

Im Blut hängt Testosteron an einem Transportprotein, dem Sexualhormon-bindenden Globulin. Nur der nicht gebundene Anteil steht dem Körper zur Verfügung. Ein Gesamtwert kann daher unauffällig aussehen, während die wirksame Menge fehlt. Bei starkem Übergewicht, bei Zuckerkrankheit und bei Lebererkrankungen verändert sich die Menge dieses Transportproteins. Die Fachgesellschaft rät dann zusätzlich, das freie Testosteron zu bestimmen oder zu berechnen. Nach bisher begrenzter Datenlage gilt ein freies Testosteron unter 220 Pikomol pro Liter als Hinweis auf einen Mangel.

Der natürliche Abfall mit den Jahren

Der Testosteronspiegel sinkt mit dem Alter langsam und stetig. Nach einer großen europäischen Untersuchung sinkt das Gesamttestosteron um 0,4 Prozent pro Jahr, das freie Testosteron um 1,3 Prozent pro Jahr.

Die Fachgesellschaft für Urologie schreibt, dass das Alter bis zum 80. Lebensjahr nur einen kleinen Teil der Fälle von Mangel erklärt. Die Endocrine Society, eine Fachgesellschaft für Hormonerkrankungen, rät ausdrücklich davon ab, Männern ab 65 Jahren allein wegen eines niedrigen Wertes routinemäßig ein Präparat zu verordnen. Bei Beschwerden und wiederholt eindeutig niedrigen Werten schlägt sie vor, eine Behandlung im Einzelfall nach einem ausführlichen Gespräch über Nutzen und Risiken anzubieten.

Anzeichen und die Abgrenzung

Die Beschwerden, die für einen Mangel sprechen

Ziemlich charakteristisch für einen Mangel sind:

  • Nachlassendes Interesse an Sex
  • Erektionsstörungen
  • Seltene oder ausbleibende Morgenerektionen
  • Schwierigkeiten, mehr als einen Kilometer zu gehen
  • Schwierigkeiten beim Bücken
  • Gedrückte Stimmung und nachlassender Antrieb
  • Müdigkeit

Häufiger, aber wenig eindeutig sind:

  • Weniger Sex und selteneres Masturbieren
  • Verzögerter Samenerguss
  • Hitzewallungen
  • Geringere Energie und nachlassende Kraft
  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • Schlafstörungen

Keine dieser Beschwerden beweist für sich allein, dass Testosteron fehlt. Laut Fachgesellschaft kommen alle Beschwerden auch bei anderen Krankheiten vor und müssen zusammen mit dem Laborwert und der körperlichen Untersuchung gelesen werden.

Woran Sie stattdessen denken sollten

  • Starkes Übergewicht und Zuckerkrankheit: Bei Männern mit einem deutlich erhöhten Bauchumfang und mit Diabetes ist ein niedriger Wert häufig. Beides lässt sich beeinflussen.
  • Eine akute Erkrankung: Akute und schwere Erkrankungen können den Wert senken.
  • Stress und körperliche Belastung: Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen nennt viel Stress und längere körperliche Arbeit als Gründe für einen vorübergehend niedrigen Wert.
  • Alkohol, Drogen und Unterernährung: Viel Alkohol senkt den Wert, eine Leberzirrhose ebenso.
  • Bestimmte Medikamente: Manche Mittel blockieren die Wirkung des Testosterons. Dann liegt genug Hormon im Blut, und die Wirkung bleibt trotzdem aus.
  • Schlafstörungen mit Atemaussetzern: Schnarchen und wiederholte Atempausen während des Schlafes gehen oft mit niedrigen Werten einher.
  • Depressionen: Bis zu 40 Prozent der Männer, deren Depression auf eine Behandlung nicht anspricht, haben einen niedrigen Testosteronwert.
  • Hodenerkrankungen und Unfälle: Eine Verletzung oder eine Erkrankung der Hoden kann die Produktion dauerhaft drosseln.

Beide Fachgesellschaften empfehlen, nur bei Männern mit Beschwerden überhaupt einen Testosteronwert zu bestimmen. Selbst ausgefüllte Fragebögen eignen sich für die Suche wenig, weil sie auch viele Männer ohne Mangel treffen. Lassen Sie Beschwerden und Messwert deshalb gemeinsam beurteilen.

Richtig messen: morgens, nüchtern, zweimal

Die Fachgesellschaft für Urologie formuliert drei Vorgaben für die Messung.

  • Am frühen Morgen, nüchtern: Der Wert schwankt über den Tag. Am höchsten liegt er am Morgen, deshalb soll die Abnahme zwischen 7 und 10 Uhr erfolgen und vorher nichts gegessen werden.
  • Zweimal: Ein auffälliger Wert wird an einem anderen Tag wiederholt, und die zweite Messung sollte vor Beginn jeder Therapie erfolgen.
  • Nüchtern: Ohne Fasten kann der gemessene Wert um mehr als 30 Prozent zu niedrig ausfallen.

Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen nennt 8 bis 10 Uhr, damit die Werte vergleichbar sind. Wer nachts arbeitet, sollte nach einer ausreichenden Schlafphase und ohne Essen messen lassen.

Was als zu niedrig gilt

Die Fachgesellschaft nennt 12 Nanomol pro Liter als mögliche Schwelle, unter der bei Beschwerden eine Behandlung in Frage kommt. Das Institut nennt für Männer über 18 Jahren einen Referenzbereich, der bei 9,4 Nanomol pro Liter beginnt und bei 37,1 Nanomol pro Liter endet. Beide Angaben haben einen anderen Zweck. Der Referenzbereich eines Labors beschreibt, bei welchen Werten die meisten gesunden Männer liegen. Die 12 Nanomol pro Liter bezeichnen die Schwelle, unterhalb deren eine Behandlung bei Beschwerden sinnvoll werden kann. Die Fachgesellschaft bezieht diese Schwelle ausdrücklich nur auf Männer mit Beschwerden und sieht den größten Nutzen bei Werten unter 8 Nanomol pro Liter.

Weitere Blutuntersuchungen klären die Ursache, bei Verdacht auf eine Störung an der Hirnanhangdrüse auch eine Bildgebung des Gehirns.

Gewicht und Schlaf: was Sie selbst tun können

Bei Männern mit Übergewicht steht die Umstellung der Lebensgewohnheiten an erster Stelle, so lautet die ausdrückliche Empfehlung der Fachgesellschaft. Die Zahlen dazu sind konkret.

  • Abnehmen: Bei den meisten Männern mit starkem Übergewicht steigt der Testosteronwert erst ab einem Gewichtsverlust von mindestens 10 Prozent deutlich an.
  • In einer Studie mit 24 stark übergewichtigen Männern führte eine sehr kalorienarme Diät über acht bis zwanzig Wochen zu einem Gewichtsverlust von durchschnittlich 19 Kilogramm. Die Testosteronwerte normalisierten sich.
  • Bauchumfang: Der Bauchumfang gilt als der verlässlichste Hinweis auf einen niedrigen Wert.
  • Bewegung: Nach zwölf Wochen Ausdauertraining war bei Männern mit Übergewicht das Gesamttestosteron gestiegen.
  • Schlaf: Der Testosteronspiegel steigt während des Schlafes und erreicht seinen Höchstwert in den ersten drei Stunden. Dafür braucht er zusammenhängenden Schlaf. In einer Versuchsreihe mit jungen Männern und acht Nächten und nur fünf Stunden Schlaf fiel der Wert um 10 bis 15 Prozent. Zerstückelter Schlaf verhindert diesen Anstieg ganz.
  • Schnarchen: Bei Männern mit Atemaussetzern im Schlaf hängen niedrige Werte vor allem am Übergewicht. Ein Abnehmen kann den Wert anheben, eine Beatmungstherapie für die Nacht hebt ihn in den meisten Studien nicht zuverlässig an.
  • Alkohol: Viel Alkohol senkt den Wert.

Der Effekt bleibt begrenzt. Die Fachgesellschaft beziffert den Anstieg durch Kalorienreduktion und Bewegung auf ein bis zwei Nanomol pro Liter. Für den Verlauf nennt sie eine Zahl: Nach drei Jahren sind wieder 60 bis 86 Prozent des verlorenen Gewichts zurück.

Wann eine Testosterontherapie sinnvoll ist

Eine Behandlung kommt in Frage, wenn drei Dinge zusammenpassen: Beschwerden, die zu einem Mangel passen, ein Wert, der bei zwei Morgenmessungen unter der genannten Schwelle liegt, und keine Ausschlussgründe aus der folgenden Liste.

Die Präparate ersetzen das fehlende Hormon, als Pflaster, Spritze, Tablette oder zum Aufbringen auf die Haut. Die Wahl richtet sich nach der Lage und den Wünschen des Patienten.

Was die Therapie leistet

  • Sexualfunktion: In einer großen Studie mit Männern ab 65 Jahren besserten sich zehn von zwölf gemessenen Merkmalen der sexuellen Aktivität unter der Therapie.
  • Körperzusammensetzung: Die Muskelmasse nimmt zu, die Fettmasse ab, das Gesamtgewicht ändert sich nur wenig.

Die Risiken

  • Blutverdickung: Die häufigste Nebenwirkung ist ein steigender Anteil der roten Blutkörperchen im Blut. Bis zu einem Anteil von 54 Prozent gilt das als unbedenklich. Darüber hinaus muss die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt die Therapie anpassen oder beenden.
  • Blutgerinnsel: In einer großen Studie mit Männern mit erhöhtem Risiko für Herz- und Gefäßerkrankungen traten Lungenembolien unter der Therapie bei 0,9 Prozent auf, in der Gruppe ohne Präparat bei 0,5 Prozent. Andere große Studien fanden keinen Unterschied. Venöse Blutgerinnsel unter der Therapie hingen in Auswertungen häufig mit einer unerkannten Gerinnungsstörung zusammen.
  • Herz und Gefäße: In mehreren großen Studien zeigte sich unter der Therapie kein Anstieg schwerer Herz- und Gefäßereignisse. Männer mit bekannten Herz- und Gefäßerkrankungen werden vorher genau untersucht und eng begleitet.
  • Prostata: Ein Anstieg des Risikos für Prostatakrebs hat sich unter der Therapie nicht gezeigt, für eine sichere Beurteilung fehlen lange Beobachtungszeiträume. Deshalb wird der PSA-Wert, also ein Wert aus der Prostata, regelmäßig kontrolliert. Die Endocrine Society empfiehlt eine urologische Kontrolle, wenn dieser Wert in den ersten 12 Monaten bestätigt um mehr als 1,4 Nanogramm pro Milliliter steigt oder bestätigt über 4,0 Nanogramm pro Milliliter liegt.

Wann die Fachgesellschaften von einer Therapie abraten

Eine Behandlung bleibt aus bei unbehandeltem Prostatakarzinom oder Brustkrebs, bei Herzinfarkt oder Schlaganfall in den letzten sechs Monaten, bei unkontrollierter Herzschwäche, bei erhöhtem Blutgerinnungsrisiko, bei starken Beschwerden beim Wasserlassen und bei einer unbehandelten schweren Atemapnoe im Schlaf. Ein Kinderwunsch schließt die Therapie ebenfalls aus. Testosteron als Medikament senkt die Hormonsignale, die die Spermienbildung steuern.

Zur Atemapnoe passt ein Hinweis: Ein Zusammenhang zwischen der Therapie und dem Entstehen oder der Verschlimmerung von Atemaussetzern hat sich nicht nachweisen lassen. Die schwere unbehandelte Form bleibt trotzdem ein Ausschlussgrund.

Häufig gestellte Fragen

Ab welchem Testosteronwert gilt ein Mangel als behandlungsbedürftig?

Die Fachgesellschaft für Urologie nennt 12 Nanomol pro Liter als Schwelle, und sie bindet sie an Beschwerden. Der etwas niedrigere Wert, bei dem der Referenzbereich eines Labors beginnt, gilt nicht als Diagnose. Am größten ist der erwartbare Nutzen unter 8 Nanomol pro Liter.

Einmal niedrig gemessen. Was nun?

Ein einzelner Wert bedeutet wenig. Die Fachgesellschaft verlangt eine Wiederholung an einem anderen Tag, empfiehlt die Abnahme am frühen Morgen ohne Essen und hält fest, dass eine akute Erkrankung den Wert vorübergehend drücken kann. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen rät, auffällige Werte immer mit einer Ärztin oder einem Arzt zu besprechen.

Bringt Testosteron auch etwas, wenn der Wert im Normalbereich liegt?

Ein normaler Wert spricht gegen eine Behandlung. Bei Männern ohne Mangel hat eine Testosterontherapie keinen nachweisbaren Nutzen. Die Endocrine Society rät zusätzlich, gesunde Männer nicht routinemäßig zu untersuchen, und sie empfiehlt Männern ab 65 Jahren kein Präparat allein wegen eines niedrigen Wertes.

Wie lange dauert eine Testosterontherapie?

Die Fachgesellschaften nennen keine feste Behandlungsdauer. Sie geben Kontrolltermine vor, nämlich nach drei, sechs und zwölf Monaten und danach jährlich. In einer Studie mit Männern, die zusätzlich zu einer Diät Testosteron erhielten, fielen die Werte nach dem Absetzen wieder auf den Ausgangswert, und rund zwei Drittel des abgenommenen Gewichts kamen zurück. Über Fortsetzung und Beendigung entscheidet die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt.

Ich möchte Kinder bekommen. Passt Testosteron dann?

Eine Behandlung mit Testosteron fällt bei Kinderwunsch aus. Sie dämpft die Hormonsignale, die die Spermienbildung steuern, und beide Fachgesellschaften führen Männer mit bestehendem Kinderwunsch als Ausschlussgrund auf.

Ich schnarche stark und bin morgens müde. Sollte ich einen Testosteronwert bestimmen lassen?

Eine Messung ist sinnvoll, wenn zusätzlich Beschwerden wie nachlassende Lust oder Erektionsstörungen bestehen. Bei Männern mit Atemaussetzern hängen niedrige Werte nach den Erkenntnissen einer Schlaf-Fachübersicht vor allem am Übergewicht. Abnehmen kann den Wert anheben, eine Beatmungstherapie für die Nacht hebt ihn in den meisten Studien nicht zuverlässig an. Eine unbehandelte schwere Atemapnoe gilt als Ausschlussgrund für eine Therapie.

Quellen

  1. European Association of Urology (EAU). EAU Guidelines on Sexual and Reproductive Health, Kapitel Male Hypogonadism. uroweb.org/guidelines/sexual-and-reproductive-health/chapter/male-hypogonadism
  2. Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Testosteron. gesundheitsinformation.de/testosteron.html
  3. Endocrine Society. Testosterone Therapy for Hypogonadism Guideline Resources, Clinical Practice Guideline, March 2018. Bhasin S, Brito JP, Cunningham GR, Hayes FJ, Hodis HN, Matsumoto AM, Snyder PJ, Swerdloff RS, Wu FC, Yialamas MA. endocrine.org/clinical-practice-guidelines/testosterone-therapy
  4. Wittert G. The relationship between sleep disorders and testosterone in men. Asian Journal of Andrology, 2014. pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC3955336
  5. Giagulli VA, Castellana M, Murro I, Pelusi C, Guastamacchia E, Triggiani V, De Pergola G. The Role of Diet and Weight Loss in Improving Secondary Hypogonadism in Men with Obesity with or without Type 2 Diabetes Mellitus. Nutrients, 2019. pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC6950423
  6. Polackwich AS, Tadros NN, Ostrowski KA, Hedges JC. Benefits and Consequences of Testosterone Replacement Therapy: A Review. European Endocrinology, 2013. pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC6193518