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Was der BMI aussagt und wo seine Grenzen liegen

Der BMI ist eine einzige Zahl, und sie sagt mehr über Ihr gesundheitliches Risiko als über Ihr Aussehen.

Ernährung10 Min. Lesezeit

Hinter ihr steckt eine Rechnung aus Gewicht und Körpergröße. Muskelmasse, Fettverteilung und Körperbau bleiben außen vor. Für den ersten Überblick eignet sich die Zahl gut. Als alleiniges Urteil über Ihre Gesundheit taugt sie nicht.

Weltweit gelten 43 von 100 Erwachsenen ab 18 Jahren als übergewichtig, 16 von 100 leben mit Fettleibigkeit. Nach Schätzung der Weltgesundheitsorganisation hat ein höherer BMI-Wert als empfohlen rund 3,7 Millionen Todesfälle durch nicht übertragbare Krankheiten verursacht, etwa durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und Krebserkrankungen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Der BMI ist Ihr Gewicht in Kilogramm geteilt durch das Quadrat Ihrer Größe in Metern. Das Ergebnis trägt keine Maßeinheit.
  • Für Erwachsene liegt Normalgewicht bei 18,5 bis 24,9, Übergewicht bei 25 bis 29,9 und Fettleibigkeit ab 30.
  • Bei sehr muskulösen Menschen überschätzt der BMI den Fettanteil, bei älteren Menschen unterschätzt er ihn eher.
  • Ein Bauchumfang über 102 Zentimetern bei Männern und 88 Zentimetern bei Frauen gilt als gesundheitlich bedenklich.
  • Aussagekräftig wird der BMI erst zusammen mit Bauchumfang, Blutdruck, Blutzucker, Fettwerten, Rauchgewohnheiten und familiärer Belastung.

Wie der BMI berechnet wird

Die Formel ist kurz. Das Bundesinstitut für Risikobewertung schreibt sie als Körpergewicht geteilt durch das Quadrat der Körpergröße.

Ein Beispiel macht den Weg nachvollziehbar. Ein Mensch, der 1,70 Meter groß ist und 60 Kilogramm wiegt, kommt nach dem Rechenbeispiel des Instituts auf 60 geteilt durch 1,70 mal 1,70. Das Ergebnis lautet 20,8 und liegt damit im Bereich des Normalgewichts.

Das Ergebnis trägt keine Maßeinheit. Ein Wert von 25 bedeutet weder 25 Kilogramm noch 25 Prozent. Der BMI ist eine Verhältniszahl, und nur deshalb lassen sich Werte zwischen Menschen ganz unterschiedlicher Größe vergleichen.

Für Erwachsene teilt die Weltgesundheitsorganisation die Werte in zwei Schwellen: Übergewicht ab 25 und Fettleibigkeit ab 30. gesundheitsinformation.de listet dieselben Bereiche genauer auf.

  • Unter 18,5: Untergewicht
  • 18,5 bis 24,9: Normalgewicht
  • 25 bis 29,9: Übergewicht
  • 30 bis 34,9: Fettleibigkeit Grad 1
  • 35 bis 39,9: Fettleibigkeit Grad 2
  • über 40: Fettleibigkeit Grad 3

Diese Liste gilt für Erwachsene. Für Kinder und Jugendliche braucht es andere Vergleichswerte, weil sie noch wachsen. Die Weltgesundheitsorganisation rechnet dort nach Alter und Geschlecht.

Was die Zahl über Ihr Risiko sagt

Der BMI beantwortet eine einzige Frage: Wie viel Körpergewicht trägt Ihre Größe? Ein höherer Wert bedeutet im Durchschnitt der Bevölkerung mehr Fettmasse. Über die Verteilung des Fettes im Körper und über Ihre Blutwerte verrät die Zahl nichts.

Beim Thema Übergewicht sind die Aussagen der Fachleute nüchtern. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen schreibt, ein BMI von 25 bis 30 werde medizinisch als Übergewicht definiert, habe aber keinen großen Einfluss auf die Lebenserwartung und verschiedene Erkrankungen. Gesundheitliche Bedeutung bekommt dieses Übergewicht vor allem dann, wenn gleichzeitig andere Erkrankungen bestehen, etwa eine Zuckerkrankheit.

Bei Fettleibigkeit ab 30 dreht sich der Befund. Dasselbe Institut hält fest, sie könne sich negativ auf Gesundheit und Lebenserwartung auswirken, und das Risiko für Folgeerkrankungen steige mit dem Ausmaß.

Die S3-Leitlinie der Deutschen Adipositas-Gesellschaft nennt für Herz und Gefäße dieselbe Richtung: Mit zunehmendem BMI steigt das Risiko für Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Der Blick bleibt trotzdem unvollständig. Nach den Angaben des Instituts hängt das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen zusätzlich von Alter, Geschlecht, Blutdruck, Cholesterinwerten, familiärer Veranlagung, Diabetes und Rauchen ab. Es gibt Menschen mit Fettleibigkeit, die körperlich fit sind und ein gesundes Herz-Kreislauf-System haben. Bei ihnen stellt das Gewicht nicht unbedingt ein gesundheitliches Problem dar. Viele von ihnen verbessern ihre Gesundheit trotzdem, wenn sie etwas Gewicht verlieren.

Die Folgen einer Fettleibigkeit reichen über das Gewicht hinaus. Das Bundesinstitut für Risikobewertung nennt erhöhte Blutzuckerwerte und Typ-2-Diabetes, Fettstoffwechselstörungen und Bluthochdruck. Kommen diese Störungen zusammen mit einer auf den Bauch bezogenen Fettleibigkeit vor, spricht das Bundesinstitut von einem metabolischen Syndrom, also von einem Zusammenspiel mehrerer Stoffwechselstörungen. Danach steigt das Risiko für Herz-Kreislauf- und Gefäßerkrankungen sowie für Typ-2-Diabetes weiter.

Wo der BMI an seine Grenzen stößt

Der Wert vergleicht Gewicht mit Größe und sonst nichts. Vier Schwächen tauchen dabei immer wieder auf.

Muskelmasse wird wie Fett gewertet

Nach den Angaben des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen überschätzt der BMI bei sehr muskulösen Menschen den Fettanteil am Körpergewicht. Ein Kraftsportler kann denselben BMI haben wie ein Mensch mit wenig Muskeln und viel Fett. Das Nationale Institut für Gesundheits- und Versorgungsexzellenz in Großbritannien empfiehlt, den Wert bei Menschen mit hoher Muskelmasse vorsichtig zu lesen, weil er dort das Bauchfett schlechter abbildet.

Sehr kleine und sehr große Menschen

Der BMI berücksichtigt den Körperbau nicht und ist bei sehr kleinen und sehr großen Menschen unzuverlässig.

Alter

Im Alter nimmt die Muskelmasse ab. Nach den Angaben des Instituts unterschätzt der BMI bei älteren Menschen deshalb eher den Fettanteil.

Herkunft

Die westlich geprägten Grenzwerte passen nicht zu jedem Körper. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen merkt an, die dort eingesetzten Kategorien träfen bei Menschen anderer Herkunft schlechter zu, weil diese eine andere Statur haben. Bei Menschen aus Südostasien unterschätzen sie den Körperfettanteil, bei Menschen afrikanischer Abstammung überschätzen sie ihn. Das Nationale Institut für Gesundheits- und Versorgungsexzellenz empfiehlt für südasiatische, chinesische, andere asiatische, nahöstliche sowie schwarzafrikanische und afrokaribische Menschen niedrigere Grenzen: Übergewicht von 23 bis 27,4 und Fettleibigkeit ab 27,5.

Der Bauchumfang ergänzt den BMI

Fett im Bauchraum ist laut dem Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen gesundheitlich problematischer als Fett an anderen Körperstellen, weil es sich stärker auf den Stoffwechsel auswirkt. Das Bundesinstitut für Risikobewertung hält fest, der BMI erfasse das Ausmaß des Übergewichts, die Verteilung des Körperfettes jedoch nicht. Zur Beurteilung der Fettverteilung wird deshalb zusätzlich der Taillenumfang herangezogen.

gesundheitsinformation.de nennt die Grenzwerte. Ein Bauchumfang von über 102 Zentimetern bei Männern und 88 Zentimetern bei Frauen gilt als gesundheitlich bedenklich. Diese Maße berücksichtigen den individuellen Körperbau eines Menschen nicht.

Das Maßband gehört in die Mitte zwischen Beckenkamm und Rippenbogen, waagerecht um die Taille gelegt. Am besten messen Sie morgens vor dem Frühstück und nach leichtem Ausatmen, ohne den Bauch einzuziehen. Das Nationale Institut für Gesundheits- und Versorgungsexzellenz beschreibt dieselbe Technik: unteren Rippenbogen und oberen Hüftbeinrand suchen, dazwischen das Maßband anlegen und dabei normal ausatmen.

Taille-Höhe-Verhältnis und Taille-Hüft-Verhältnis

Das Nationale Institut für Gesundheits- und Versorgungsexzellenz rät, zusätzlich zum BMI das Verhältnis von Taille zu Körpergröße zu bestimmen. Der Vorteil liegt in der einfachen Handhabung: Sie teilen den Bauchumfang durch Ihre Körpergröße, beide in derselben Einheit, und erhalten eine Zahl, die unabhängig von Ihrer Körpergröße gilt.

Das Institut nennt drei Bereiche. Bei 0,4 bis 0,49 besteht kein erhöhtes Gesundheitsrisiko, bei 0,5 bis 0,59 ist das Gesundheitsrisiko erhöht, ab 0,6 steigt es weiter. Die Empfehlung lautet, den Bauchumfang unter der Hälfte der Körpergröße zu halten. Diese Grenzen wendet das Institut bei einem BMI unter 35 an, bei beiden Geschlechtern und allen Herkünften, auch bei Menschen mit hoher Muskelmasse.

Das Taille-Hüft-Verhältnis rechnet den Bauchumfang durch den Hüftumfang. gesundheitsinformation.de hält einen Wert ab 0,9 bei Männern oder ab 0,85 bei Frauen für ungünstig.

Waagen mit Körperfettmessung

Waagen mit Körperfettmessung arbeiten anders. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen beschreibt, dass diese Geräte den Widerstand im Körper messen und daraus den Wassergehalt schätzen, aus dem sie den Fettgehalt grob ableiten. Als normalen Körperfettanteil nennt es 8 bis 25 Prozent bei Männern und 20 bis 35 Prozent bei Frauen. Das Nationale Institut für Gesundheits- und Versorgungsexzellenz rät, diese Messung nicht als Ersatz für den BMI zu verwenden.

Gewicht im Alter

Weil die Muskelmasse im Alter abnimmt, unterschätzt der BMI bei älteren Menschen eher den Fettanteil.

Das Nationale Institut für Gesundheits- und Versorgungsexzellenz empfiehlt, den BMI ab 65 vorsichtig zu lesen. Dabei sollen Begleiterkrankungen, Einschränkungen der körperlichen Leistungsfähigkeit und die Möglichkeit berücksichtigt werden, dass ein etwas höherer BMI im Alter schützt.

In einem Qualitätsstandard legt dasselbe Institut fest, dass bei Erwachsenen mit einer chronischen Erkrankung der BMI mindestens einmal im Jahr erfasst wird, bei einem BMI unter 35 zusätzlich das Taille-Höhe-Verhältnis.

So nutzen Sie den BMI sinnvoll

Vier Schritte helfen, wenn Sie Ihre Zahl einordnen möchten.

  • Rechnen Sie ihn selbst aus. Sie brauchen eine Waage und ein Maßband. Das Ergebnis ist eine Verhältniszahl ohne Maßeinheit.
  • Messen Sie den Bauchumfang dazu. Er liefert die Fettverteilung, die im Gewicht allein unsichtbar bleibt.
  • Fragen Sie nach Ihren Blutwerten. Laut S3-Leitlinie der Deutschen Adipositas-Gesellschaft lässt sich ein Anstieg des Diabetesrisikos bereits ab einem BMI von 25 nachweisen.
  • Nutzen Sie die Zahl als Einstieg in ein Gespräch in der Praxis.

Eine systematische Übersichtsarbeit im British Medical Journal hat den BMI mit dem Risiko verglichen, aus irgendeinem Grund zu sterben. Sie wertete 230 Untersuchungen mit 30,3 Millionen Erwachsenen aus. Bei Menschen, die nie geraucht haben, war das Risiko am niedrigsten bei einem BMI von 23 bis 24. Bei gesunden Menschen ohne Rauchen lag der niedrigste Wert bei 22 bis 23, bei längerer Beobachtung bei 20 bis 22.

UK Medicines Information, die Informationsstelle des britischen NHS, fasst die Auswertung so zusammen: Bei Menschen, die nie geraucht haben, erhöhte ein um 5 Punkte höherer BMI das Risiko, aus irgendeinem Grund zu sterben, um 18 Prozent. Bei Untergewichtigen war das Risiko ebenfalls erhöht. Die Autoren sehen darin einen möglichen Effekt von Krankheiten, die vor Beginn der Messung bereits bestanden.

Häufig gestellte Fragen

Mein BMI liegt im Übergewichtsbereich. Bin ich jetzt krank?

Der Wert fällt in den Bereich, den die Leitlinien als Übergewicht einordnen. Eine Erkrankung folgt daraus nicht. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen schreibt, ein BMI in dieser Größenordnung habe keinen großen Einfluss auf die Lebenserwartung und verschiedene Erkrankungen. Bedeutung bekommt das Übergewicht vor allem dann, wenn gleichzeitig andere Erkrankungen wie Diabetes bestehen.

Ich bin sportlich und komme trotzdem über 30. Was nun?

Bei sehr muskulösen Menschen überschätzt der BMI den Fettanteil, so die Angaben des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen. Das Nationale Institut für Gesundheits- und Versorgungsexzellenz empfiehlt, den Wert bei hoher Muskelmasse vorsichtig zu lesen. Bauchumfang, Blutdruck und Blutwerte verraten in diesem Fall mehr als die Zahl allein.

Ist ein BMI über 30 ein fertiges Urteil?

Er ist der Ausgangspunkt für ein Gespräch. Das Bundesinstitut für Risikobewertung empfiehlt, ein gesundheitsförderndes Ernährungsverhalten zusammen mit regelmäßiger körperlicher Aktivität zu erlernen und langfristig zu festigen. Wie weit Sie reagieren müssen, entscheiden Sie gemeinsam mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.

Ab wann gilt ein Kind als übergewichtig?

Bei Kindern und Jugendlichen gelten andere Grenzen, weil sie noch wachsen. Die Weltgesundheitsorganisation rechnet dort nach Alter und Geschlecht und vergleicht den Wert mit einer festen Referenz. Eine Standardabweichung ist dabei ein Maß dafür, wie weit ein Messwert vom Durchschnitt der Vergleichsgruppe abweicht. Für Kinder und Jugendliche von fünf bis 19 Jahren liegt Übergewicht bei mehr als einer Standardabweichung über dieser Referenz, Fettleibigkeit bei mehr als zwei. Bei Kindern unter fünf Jahren setzt die Organisation das Gewicht im Verhältnis zur Körpergröße an. Die festen Werte für Erwachsene aus der Liste oben gelten dort nicht.

Was ändert sich, wenn ich abnehme?

Viele Menschen mit Fettleibigkeit verbessern ihre Gesundheit, wenn sie etwas Gewicht verlieren, so die Angaben des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen. Wie viel Sie abnehmen sollten, hängt von Ihren Werten ab.

Quellen

  1. World Health Organization. Obesity and overweight (Fact sheet). who.int/news-room/fact-sheets/detail/obesity-and-overweight
  2. Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), gesundheitsinformation.de. Was sagt der Body-Mass-Index über die Gesundheit aus? gesundheitsinformation.de/was-sagt-der-body-mass-index-ueber-die-gesundheit-aus.html
  3. Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), gesundheitsinformation.de. Body-Mass-Index (Glossar). gesundheitsinformation.de/glossar/body-mass-index.html
  4. National Institute for Health and Care Excellence (NICE). Overweight and obesity management, NICE guideline NG246. Identifying and assessing overweight, obesity and central adiposity. nice.org.uk/guidance/ng246/chapter/Identifying-and-assessing-overweight-obesity-and-central-adiposity
  5. National Institute for Health and Care Excellence (NICE). Overweight and obesity management, NICE quality standard QS212. Quality statement 1: Recording BMI and waist-to-height ratio in adults. nice.org.uk/guidance/qs212/chapter/Quality-statement-1-Recording-BMI-and-waist-to-height-ratio-in-adults
  6. Deutsche Adipositas-Gesellschaft (DAG) e.V. S3-Leitlinie Adipositas, Prävention und Therapie. Version 5.0. AWMF-Registernummer 050-001. register.awmf.org/assets/guidelines/050-001l_S3_Praevention-Therapie-Adipositas_2024-10.pdf
  7. Aune D, Sen A, Prasad M, et al. BMI and all cause mortality: systematic review and non-linear dose-response meta-analysis of 230 cohort studies with 3.74 million deaths among 30.3 million participants. The BMJ 2016;353:i2156. pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27146380/
  8. UK Medicines Information (NHS). BMI and all cause mortality: systematic review and non-linear dose-response meta-analysis of 230 cohort studies with 3.74 million deaths among 30.3 million participants. Zusammenfassung der Übersichtsarbeit von Aune und Kollegen. medicinesresources.nhs.uk
  9. Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR). Adipositas. bfr.bund.de/lebensmittelsicherheit/gesundheitliche-bewertung-von-ernaehrungsrisiken/ernaehrungsbedingte-erkrankungen/adipositas/