Die Behandlung verläuft trotzdem jedes Mal anders, und die tägliche Hautpflege entscheidet mit darüber, wie oft die Schübe kommen und wie stark sie ausfallen.
Die Erkrankung beginnt meist im Baby- oder Kleinkindalter. Bei über 80 Prozent der Kinder ist sie etwa zehn Jahre nach dem ersten Auftreten überstanden oder deutlich abgeklungen. Ein Teil der Betroffenen erlebt sie als Erwachsene erneut, dann vor allem an den Händen. Andere Menschen entwickeln sie erst im Erwachsenenalter, das kommt selten vor.
Das Wichtigste in Kürze
- Die Schutzfunktion der Haut steht im Zentrum. Sie ist bei Neurodermitis geschädigt, und die Haut verliert Feuchtigkeit.
- Gute Hautpflege braucht Zeit und wirkt trotzdem: Sie verringert Schübe und senkt den Bedarf an Kortisonsalbe.
- Feuchthalter mindestens zweimal am Tag und immer bei Bedarf, großzügig aufgetragen, dazu ein kurzes, warmes Duschen.
- Im Schub wirkt Kortison auf die entzündete Haut am schnellsten. Bei richtiger Anwendung bleibt die Angst vor Nebenwirkungen meist unbegründet.
- Erst wenn Salben, Cremes und Lichttherapie nicht mehr helfen, kommt eine Behandlung mit Tabletten oder Spritzen infrage.
Was in der Haut passiert
Die Haut besteht aus drei Schichten: der Oberhaut, der Lederhaut und der Unterhaut. Für die Neurodermitis entscheidet die oberste Schicht. Ihre Hornschicht bildet den sichtbaren Teil der Haut und schützt den Körper vor Krankheitserregern. Sie erneuert sich ständig, weil aus der Basalschicht darunter neue Zellen nachwachsen.
Bei Neurodermitis erfüllt die Hornschicht diese Aufgabe nur eingeschränkt. Entzündungsreaktionen in der Haut schädigen sie. Damit bekommen Reizstoffe, allergieauslösende Stoffe und Keime eine Eintrittspforte in den Körper. Wie stark die einzelnen Faktoren zusammenwirken, ist nicht abschließend geklärt.
Ein Eiweiß spielt dabei eine zentrale Rolle: das Filaggrin, ein Baustoff für die Oberhaut. Seine Bildung steuert ein Gen, das Fachleute das FLG-Gen nennen. Fehlt das Filaggrin, verändert sich die Zusammensetzung der Hautfette, und die Haut verliert viel Feuchtigkeit. Trockene Haut fördert den Juckreiz und hält die Entzündung in Gang.
Etwa 30 bis 40 Prozent aller Menschen mit Neurodermitis haben eine allergische Form. Bei ihnen reagiert das Immunsystem auf Allergene und bildet Antikörper, die Entzündungen in der Haut auslösen. Häufig treten dazu Heuschnupfen oder allergisches Asthma auf. Bei der nicht allergischen Form spielen Allergene keine Rolle, und trockene Luft, Hitze, Kälte und Reizstoffe reizen die Haut.
Die Erkrankung verläuft in Schüben. Der Ausschlag beginnt mit Rötung und Bläschen, die leicht aufgehen und nässen. Danach wird die Haut blasser, trocken und schuppig. Mit der Zeit verdickt sie sich, wird gröber und reißt ein. Bei Erwachsenen sitzt der Ausschlag vor allem in den Kniekehlen, in den Ellenbeugen und am Nacken. Handflächen und Fußsohlen können betroffen sein, im Gesicht zeigt er sich eher selten.
Was Ihre Schübe auslöst
Die S3-Leitlinie der Fachgesellschaften empfiehlt, die persönlichen Auslöser einzeln zu prüfen. Die wichtigsten Gruppen sind psychische Belastung, Essen, Pollen und andere Luftallergene sowie die Umgebung.
- Kleidung und Reibung: Raue Textilien aus grober Wolle und grobem Leinen reizen die Haut. Fein gewebte Kleidung aus Baumwolle oder Seide ist meist die bessere Wahl. Lockere Kleidung belastet die Haut weniger als eng anliegende.
- Klima: Starke Hitze, Kälte und trockene Luft fördern Trockenheit und Juckreiz. Im Winter helfen dickere Pflegeprodukte, im Sommer dünnere.
- Hausstaubmilben und Pollen: Bei der allergischen Form zählen diese beiden zu den häufigsten Auslösern.
- Nahrungsmittel: Die S3-Leitlinie empfiehlt eine Diät nur dann, wenn eine Lebensmittelallergie nachgewiesen ist und ein Zusammenhang mit den Beschwerden besteht.
- Psychische Belastung: Die Leitlinie nennt Stress und seelische Belastung als Auslöser, die im Einzelfall ermittelt werden müssen.
Allergietests bleiben ohne konkreten Verdacht wenig aussagekräftig. Ein auffälliges Ergebnis zeigt eine Überempfindlichkeit an und sagt nichts darüber aus, ob sie die Beschwerden verursacht.
Basispflege trägt jede Behandlung
Rückfettende und feuchtigkeitsbindende Mittel stehen im Zentrum jeder Behandlung. In der Fachsprache heißen sie Emollentien. Die Leitlinie beschreibt sie als Grundlage, die dauerhaft laufen muss. Sie legen einen Schutzfilm auf die Haut, der das Austrocknen verlangsamt, und sie glätten die aufgeraute Oberfläche.
- Regelmäßig: Fachleute empfehlen, die Mittel mindestens zweimal am Tag und immer bei Bedarf aufzutragen.
- Großzügig: Die Menge richtet sich nach der Größe der behandelten Fläche. Zu sparsam aufgetragen bleibt der Effekt aus.
- Mit sauberen Händen: Sanfte Streichbewegungen in Richtung des Haarwachstums vermeiden Haarwurzelentzündungen.
- Auf die noch feuchte Haut: Direkt nach dem Duschen auftragen, solange die Haut leicht feucht ist.
Welche Form Sie wählen, hängt von Jahreszeit und Hautstelle ab. Salben enthalten viel Fett und bilden einen dicken, lange anhaltenden Schutzfilm. Cremes enthalten mehr Wasser und lassen sich leichter auftragen. Lotionen enthalten am meisten Wasser und verdunsten schnell, das trocknet eher aus. Im Winter helfen dickere Produkte, im Sommer dünnere.
Eine Cochrane-Übersicht mit 77 Studien hat die Wirkung von Feuchthaltern geprüft. In den ausgewerteten Studien traten mit Feuchthaltern weniger Schübe auf, und der Zeitraum bis zum nächsten Schub lag bei 180 Tagen statt bei 30 Tagen. Der Bedarf an Kortisonsalbe sank ebenfalls. Feuchthalter zusammen mit einer Kortisonsalbe brachten in den Studien bessere Ergebnisse als die Kortisonsalbe allein. Belastbare Hinweise darauf, dass sich Feuchthalter untereinander unterscheiden, fanden die Autoren nicht.
Beim Duschen und Baden gilt: warmes Wasser, aber kein heißes. Heißes Wasser fördert den Juckreiz und reizt die Haut. Duschen und baden Sie nicht länger als 5 bis 10 Minuten und cremen Sie danach direkt ein. Reinigungsprodukte mit einem niedrigen pH-Wert und ohne Reiz- oder Duftstoffe werden oft empfohlen, doch zum Vergleich verschiedener Reinigungsprodukte gibt es bislang keine aussagekräftige Forschung.
Achten Sie auch auf die Inhaltsstoffe. Viele Präparate enthalten Stoffe, auf die Menschen allergisch reagieren können. Eine Studie zu über 150 verschiedenen Produkten fand, dass fast die Hälfte aller Präparate mit dem Versprechen parfümfrei einen Duftstoff oder andere Allergene enthielt. Über 90 Prozent der Produkte, die als von Dermatologen empfohlen beworben wurden, enthielten ein mögliches Allergen.
Badesalze, Badeöle und Spezialkleidung lohnen sich seltener als erwartet. Für rückfettende Badezusätze zeigt eine große Studie keine Vorteile zusätzlich zur normalen Pflege. Seidenkleidung mit Silberbeschichtung schnitt in einer Studie mit 300 Kindern und Jugendlichen genau so gut ab wie normale Kleidung. Dermatologische Fachgesellschaften empfehlen deshalb weder Badezusätze noch Spezialkleidung.
Im Schub: Kortison auf die entzündete Haut
Ein Schub verlangt mehr als Pflege. Kortisonsalben wirken gegen den Juckreiz und die Entzündung, und sie wirken schnell. Viele Menschen haben Angst vor Nebenwirkungen. Vergleichende Studien finden keine Hinweise darauf, dass die Haut dauerhaft dünner wird, wenn Sie ein Präparat nur bei Bedarf und richtig anwenden. In der bisher größten Studie zu diesem Thema kam es bei weniger als einem von 1000 Kindern über fünf Jahre zu einer erkennbaren Hautverdünnung.
Warten Sie zwischen Pflege und Kortisonsalbe mindestens 15 Minuten. Ob Sie zuerst die Salbe oder zuerst die Pflege auftragen, macht keinen Unterschied.
Kommt die Neurodermitis häufig wieder, hilft die sogenannte Intervalltherapie, die auch proaktive Therapie heißt. Zusätzlich zur täglichen Pflege tragen Sie an zwei Tagen in der Woche eine Kortisonsalbe auf die betroffenen Stellen auf. Nach einer Weile lohnt sich eine Pause, um zu prüfen, ob die Therapie noch nötig ist.
Für Gesicht und Hals gibt es zwei weitere Medikamente zum Auftragen: Pimecrolimus und Tacrolimus. Sie kommen infrage, wenn eine empfindliche Haut dort über längere Zeit behandelt werden muss. Bei Erwachsenen hat eine proaktive Behandlung mit Tacrolimus-Salbe über zwölf Monate eine gute Wirkung gegen neue Schübe gezeigt. Allergiemedikamente zum Einnehmen zeigen bei Neurodermitis keine überzeugende Wirkung und werden deshalb normalerweise nicht zur Behandlung empfohlen. Bei Heuschnupfen können sie sinnvoll sein.
Den Juck-Kratz-Kreislauf unterbrechen
Der Juckreiz ist das quälendste Symptom, und er kostet Kraft. Starker Juckreiz, ein Befall sichtbarer Körperstellen und der gestörte Nachtschlaf gehören zu den Faktoren, die die Lebensqualität am stärksten einschränken.
Kratzen bleibt eine natürliche Reaktion und ist trotzdem schädlich. Es verstärkt den Juckreiz und begünstigt Komplikationen, weil die Oberfläche verletzt wird. Sie müssen sich kein schlechtes Gewissen machen, wenn Sie sich doch einmal kratzen.
Feuchte Umschläge kommen vor allem bei schwerer Neurodermitis zum Einsatz. Sie halten die Haut feucht und kühlen sie, und sie schützen die Haut vor Schäden durch Kratzen. Viele Menschen empfinden sie als angenehm und berichten, dass sie damit zum Beispiel besser schlafen. Zuverlässige Studien zu den Vor- und Nachteilen fehlen.
Eine Schulung vermittelt den Umgang mit der Erkrankung. Spezielle Neurodermitis-Schulungen umfassen sechs wöchentliche Termine im Umfang von zwei Stunden. Sie behandeln Möglichkeiten der Behandlung, das Vermeiden von Reizstoffen und Tipps für den Alltag. Viele Krankenkassen bezahlen diese Schulungen.
Wann Tabletten oder Spritzen infrage kommen
Erst wenn Salben, Cremes und Lichttherapie nicht mehr ausreichen, kommt eine systemische Behandlung infrage, also eine Behandlung mit Tabletten oder Spritzen. Fachgesellschaften empfehlen, sie zu erwägen, wenn drei Dinge zusammenpassen:
- Die Behandlung mit Salben, Cremes und Lichttherapie hat keine ausreichende Besserung gebracht.
- Die Neurodermitis ist besonders ausgeprägt, mit starken Beschwerden, großflächigem Befall oder sehr häufigen Schüben.
- Die Lebensqualität leidet erheblich, etwa durch Schlafstörungen, starken Juckreiz oder große Einschränkungen in Alltag und Beruf.
Wie viele Erwachsene betroffen sind, schätzen die Quellen unterschiedlich ein. gesundheitsinformation.de nennt schätzungsweise 2 bis 5 Prozent aller Erwachsenen. Die S3-Leitlinie berechnet aus den Abrechnungsdaten zweier Krankenkassen für Erwachsene eine Häufigkeit von 1,7 Prozent im Jahr.
Von den rund 2,2 Millionen Erwachsenen, bei denen eine Neurodermitis dokumentiert ist, haben etwa 10 bis 15 Prozent eine mittelschwere bis schwere Form. Das sind mindestens 220.000 Menschen. Bei ihnen wird eine systemische Behandlung erwogen.
Eingesetzt werden in der Regel Ciclosporin als Tablette oder Dupilumab als Spritze. Weil diese Medikamente eingenommen oder gespritzt werden, können sie mehr Nebenwirkungen haben als Salben und Cremes. Ernsthafte Nebenwirkungen sind allerdings selten. Ciclosporin ist seit Langem zugelassen, und zwar für Menschen ab 16 Jahren mit schwerer Erkrankung.
Wie lange Sie Ciclosporin einnehmen, richtet sich danach, wie gut es wirkt. gesundheitsinformation.de nennt meist eine Dauer zwischen 2 und 6 Monaten und weist darauf hin, dass nach mehr als sechs Monaten das Risiko für eine dauerhafte Schädigung der Nieren steigt. Die S3-Leitlinie hält eine Einnahme bis zu einem Jahr in Ausnahmefällen unter engmaschiger Kontrolle für vertretbar. In beiden Fällen gilt: Blutdruck und Nierenwerte werden während der Behandlung regelmäßig kontrolliert.
Kortisontabletten werden bei Neurodermitis kaum noch empfohlen. Sie werden nur kurzfristig in Ausnahmefällen bei schweren Schüben eingesetzt. Nach dem Absetzen kehrt die Neurodermitis häufig zurück, oft sogar stärker als zuvor. Deshalb folgt auf das Absetzen eine Anschlusstherapie mit einem anderen Medikament.
Wann Sie zum Arzt gehen sollten
Die Diagnose stellt die Ärztin oder der Arzt durch eine körperliche Untersuchung. Neurodermitis gilt als wahrscheinlich, wenn an den typischen Körperstellen über mehrere Monate ein stark juckender Ausschlag besteht oder immer wiederkehrt. Andere Erkrankungen wie eine Schuppenflechte werden dabei ausgeschlossen.
Warnzeichen deuten auf eine Infektion hin. Eine Bakterienart, die auf jeder Haut vorkommt, kann die entzündeten Stellen infizieren. Die Haut rötet sich dann stark, nässt und bildet gelbliche Krusten. Eine Infektion mit Herpesviren zeigt sich durch kleine Bläschen, vor allem im Gesicht, und führt zu Fieber und Abgeschlagenheit.
Breitet sich eine Herpes-Infektion aus oder kommen Fieber und starkes Krankheitsgefühl dazu, brauchen Sie schnell ärztliche Hilfe. Bei starker Neurodermitis kann auch eine ambulante oder stationäre Rehabilitation infrage kommen.
Häufig gestellte Fragen
Kann ich Neurodermitis erst im Erwachsenenalter bekommen?
Ja, aber das ist selten. Häufiger ist eine Neurodermitis, die im Kindesalter begonnen hat und im Erwachsenenalter wieder stärker wird, meist an den Händen. Eine Neurodermitis kann auch jahrelang verschwunden sein und dann zurückkehren.
Zahlt die Krankenkasse die Pflegemittel?
In der Regel nicht. Rückfettende und feuchtigkeitsbindende Mittel müssen Sie selbst bezahlen. Eine Ausnahme gilt für Kinder: Bestimmte Präparate, die es nur in der Apotheke gibt, können für Kinder bis zum 12. Geburtstag ärztlich verordnet werden. Für Erwachsene bleibt die Eigenbelastung damit die Regel.
Hilft eine Schulung für Neurodermitis?
Die Kurse richten sich an Betroffene und an deren Angehörige. Sie laufen über sechs wöchentliche Termine mit je zwei Stunden und behandeln Behandlung, Reizstoffe und Alltag. Viele Krankenkassen bezahlen die Teilnahme.
Wirken Allergiemedikamente gegen den Juckreiz?
Bei Neurodermitis zeigen sie in Studien keine überzeugende Wirkung. Sie werden deshalb normalerweise nicht zur Behandlung empfohlen. Manche Präparate machen müde, und das kann gegen Schlafstörungen helfen, die vom Juckreiz ausgehen. Bei Heuschnupfen oder anderen Allergien können Allergiemedikamente dagegen sinnvoll sein.
Lohnt sich ein Allergietest?
Nur bei einem konkreten Verdacht. Ein auffälliger Test zeigt eine Überempfindlichkeit an und sagt nichts darüber aus, ob sie die Beschwerden verursacht. Es ist daher nicht sinnvoll, ohne Verdacht auf alle möglichen Substanzen zu testen. Unter ärztlicher Aufsicht lässt sich mit einer Provokation prüfen, ob die Haut auf einen Stoff reagiert.
Ist Neurodermitis ansteckend?
Nein. Die Hautausschläge sind nicht ansteckend. Wer Neurodermitis hat, kann also mit anderen Menschen eng zusammenleben. Vorsicht gilt nur bei Kratzwunden, über die Keime in die Haut gelangen und sich dort entzünden können.
Quellen
- Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Neurodermitis bei Babys, Kleinkindern und Erwachsenen. gesundheitsinformation.de. https://www.gesundheitsinformation.de/neurodermitis-bei-babys-kleinkindern-und-erwachsenen.html
- Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Hautpflege bei Neurodermitis. gesundheitsinformation.de. https://www.gesundheitsinformation.de/hautpflege-bei-neurodermitis.html
- Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Kortison und andere Medikamente zum Auftragen. gesundheitsinformation.de. https://www.gesundheitsinformation.de/kortison-und-andere-medikamente-zum-auftragen.html
- Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Lichttherapie, Tabletten und Spritzen. gesundheitsinformation.de. https://www.gesundheitsinformation.de/lichttherapie-tabletten-und-spritzen.html
- Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF). S3-Leitlinie Atopische Dermatitis (AD) [Neurodermitis; atopisches Ekzem]. AWMF-Register-Nr.: 013-027, Stand 29.06.2026, gültig bis 15.06.2028. https://register.awmf.org/assets/guidelines/013-027l_S3_Atopische-Dermatitis-AD-Neurodermitis-atopisches-Ekzem_2026-08_1.pdf
- van Zuuren EJ, Fedorowicz Z, Christensen R, Lavrijsen APM, Arents BWM. Emollients and moisturisers for eczema. Cochrane Database of Systematic Reviews 2017, Issue 2. Art. No.: CD012119. https://www.cochrane.org/evidence/CD012119_emollients-and-moisturisers-eczema



