Bei vielen Menschen steckt dahinter eine obstruktive Schlafapnoe. Ihre Atemwege blockieren im Schlaf wiederholt, der Atem stockt für Sekunden, der Körper bekommt zu wenig Sauerstoff. Wer ausreichend lang schläft und trotzdem müde aufwacht, sollte das ärztlich klären lassen.
Ob Sie betroffen sind, zeigt erst eine Messung Ihrer Atmung im Schlaf.
Das Wichtigste in Kürze
- Lautes Schnarchen allein gilt als harmlos. Auf eine Schlafapnoe deuten Atemaussetzer und Müdigkeit am Tag hin.
- Etwa 10 Prozent der Erwachsenen haben eine obstruktive Schlafapnoe, Männer häufiger als Frauen.
- Ein Atemaussetzer liegt vor, wenn der Luftstrom zehn Sekunden oder länger um mehr als 90 Prozent sinkt.
- Unbehandelt steigt das Risiko für Bluthochdruck, Herzinfarkt, Schlaganfall und Herzrhythmusstörungen.
- Die nächtliche Überdruckbeatmung (CPAP) wirkt am besten. Gewichtsabnahme, weniger Alkohol und eine andere Schlaflage ergänzen die Behandlung.
Was in der Nacht mit Ihren Atemwegen passiert
Der Schlaf ist kein ruhiger Zustand. Ihre Rachenmuskulatur entspannt sich, der Unterkiefer rutscht etwas zurück, die Zunge legt sich an die Hinterwand des Rachens. Beim Einatmen entsteht ein Unterdruck, der den weichen Gaumen in Bewegung setzt. Dieses Zittern der Rachenweichteile erzeugt das Schnarchgeräusch.
In der Nacht wiederholt sich das viele Male, und irgendwann ist der Weg vollständig zu. Der Luftstrom bleibt dann zehn Sekunden oder länger um mehr als 90 Prozent gedrosselt. Fachleute nennen das einen Atemaussetzer, eine Apnoe. Wird die Atmung nur flacher, spricht man von einer Hypopnoe, bei der der Luftstrom um 30 bis 90 Prozent sinkt. Einzelne Atemaussetzer kommen bei jedem Menschen vor. Entscheidend sind ihre Häufigkeit, ihre Dauer und Ihre Beschwerden am Tag.
Weil der Sauerstoff fehlt, weckt das Atemzentrum im Gehirn den Körper. Sie holen tief Luft, der Puls geht hoch, der Blutdruck steigt. Sie wachen für einen Moment auf und merken es am Morgen nicht. Dieses kurze Erwachen heißt in der Fachsprache Arousal. Wiederholt es sich oft, bleibt der erholsame Tiefschlaf aus. Bei manchen Menschen treten die Atemaussetzer hundertfach pro Nacht auf.
Zwei Formen von Schlafapnoe
Bei der obstruktiven Schlafapnoe versperren die erschlafften Atemwege den Weg. Sie ist die häufigste Form. Bei der zentralen Schlafapnoe bleiben die Atemwege offen, doch es fehlen zeitweise die Impulse aus dem Gehirn für den Atemantrieb. Sie tritt deutlich seltener auf, oft nach einem Schlaganfall oder bei Herz- und Nierenschwäche. Bestimmte Medikamente und Drogen können sie auslösen. Wenn Sie starke Schlaf- oder Beruhigungsmittel einnehmen, sprechen Sie das in der Praxis an, weil diese Mittel den Atemantrieb dämpfen können.
Anzeichen und Risikofaktoren
Drei Zeichen gelten als typisch für eine obstruktive Schlafapnoe: lautes Schnarchen, von anderen beobachtete Atempausen und Müdigkeit am Tag. Fehlt eines davon, geht die Erkrankung leicht unter. Bei Frauen stehen oft unspezifischere Beschwerden im Vordergrund, etwa Schlafstörungen und depressive Verstimmungen.
Diese Beschwerden können auf eine Schlafapnoe hinweisen:
- unregelmäßiges, lautes Schnarchen mit Perioden, in denen es plötzlich ganz still wird
- starke Müdigkeit am Tag, Konzentrationsstörungen, Kopfschmerzen am Morgen
- trockener Mund beim Aufwachen
- nächtliches Schwitzen und häufiges Wasserlassen
- plötzliches Erwachen, manchmal mit Herzrasen und Luftnot
- Probleme mit der Potenz
Hinter den Atemaussetzern können sich mehrere Dinge summieren:
- starkes Übergewicht
- vergrößerte Mandeln, ein zu kleiner Unterkiefer, ein kleines Gaumensegel, eine ungünstige Zungenlage
- eine verstopfte Nase
- Alkohol am Abend sowie Schlaf- und Beruhigungsmittel
- die Rückenlage, weil die Zunge dabei weiter nach hinten fällt
Das Alter zählt ebenfalls. Ab dem 45. Lebensjahr steigt die Wahrscheinlichkeit, an einer obstruktiven Schlafapnoe zu erkranken, mit jedem Jahr weiter an.
Wie viele Erwachsene betroffen sind, hängt von der untersuchten Gruppe ab. Das Bundesministerium für Gesundheit beziffert den Anteil in der Allgemeinbevölkerung auf etwa 3 Prozent der Frauen und 5 Prozent der Männer. Schätzungen des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) kommen auf rund 10 Prozent der Erwachsenen.
Was mit Herz, Blutdruck und Aufmerksamkeit geschieht
Jede Atempause löst im Körper eine Stressreaktion aus. Das Gehirn reagiert auf den Sauerstoffmangel, das Herz schlägt schneller, der Blutdruck steigt, die Muskulatur spannt sich an. Dazu kommt der Schlaf, der ausfällt. Beides zusammen belastet den Kreislauf über viele Jahre.
- Bluthochdruck. Unbehandelt führt eine obstruktive Schlafapnoe oft zu einem erhöhten Blutdruck. Ein schwer einstellbarer Blutdruck gilt als Warnzeichen.
- Herzinfarkt und Schlaganfall. Menschen mit obstruktiver Schlafapnoe haben für beide Ereignisse ein höheres Risiko.
- Herzrhythmusstörungen. Auch hier liegt das Risiko höher.
- Stimmung und Gedächtnis. Ein dauerhaft erholungsarmer Schlaf drückt auf die Stimmung. Beschwerden einer Schlafapnoe werden oft mit einer Depression verwechselt, weil Müdigkeit, Antriebslosigkeit und Konzentrationsprobleme das Bild einer Depression annehmen können.
Dazu kommt ein zweiter Punkt, der den Alltag betrifft: Ihre Aufmerksamkeit lässt nach. Die Müdigkeit überkommt Sie vor allem in ruhigen Situationen, beim Lesen, im Konzert oder vor dem Fernseher. Fachleute sprechen von einem Sekundenschlaf. Gefährlich wird es, wenn Sie am Steuer eines Autos einnicken. Die britische Leitlinie NG202 empfiehlt deshalb, Menschen mit starker Müdigkeit vorrangig zu untersuchen, wenn sie beruflich fahren oder wenn ihre Aufmerksamkeit für die Sicherheit anderer Menschen entscheidend ist.
So wird eine Schlafapnoe festgestellt
Der erste Schritt führt in die Praxis. Dort werden Ihre Beschwerden erfragt, Schlafgewohnheiten und Alkoholkonsum notiert, danach folgt eine körperliche Untersuchung. Der Blick in den Rachen sagt schon etwas darüber, ob vergrößerte Mandeln, ein breiter Zungenansatz oder eine verengte Nase eine Rolle spielen. Bei Bluthochdruck, Diabetes Typ 2, Vorhofflimmern, Herzschwäche, Übergewicht und einem zurückliegenden Schlaganfall kommt eine Schlafapnoe häufiger vor.
Erhärtet sich der Verdacht, wird die Atmung im Schlaf gemessen. Ein Gerät am Körper zeichnet über Nacht den Atemstrom am Mund und an der Nase, die Bewegung von Brustkorb und Bauch, die Herzfrequenz, die Sauerstoffsättigung, Schnarchgeräusche und Ihre Körperlage auf. Diese Untersuchung heißt Polygrafie.
Die AWMF-Leitlinie 063-001 der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin empfiehlt die Polygrafie bei hoher Vortestwahrscheinlichkeit mit dem Empfehlungsgrad A. Bei geringerer Vortestwahrscheinlichkeit oder bei Verdacht auf zusätzliche schlafmedizinisch relevante Erkrankungen reicht sie als alleiniger Nachweis nicht aus. Für den Ausschluss einer schlafbezogenen Atmungsstörung sieht die Leitlinie die Polysomnographie vor. Bleibt das Ergebnis unauffällig, die Beschwerden aber deutlich, folgt die Nacht im Schlaflabor.
Die Nacht im Schlaflabor
Bei der Polysomnographie kommen weitere Kanäle dazu: Hirnströme, Augen- und Beinbewegungen, die Spannung der Kiefermuskulatur, das Elektrokardiogramm, der Blutdruck und ein Video der Nacht. Damit lässt sich unterscheiden, ob die Atemaussetzer den Tiefschlaf kosten, in welcher Schlafphase und welcher Körperlage sie auftreten und wie sie das Herz belasten.
Aus den Messwerten wird der Apnoe-Hypopnoe-Index berechnet, kurz AHI. Er zählt Atemaussetzer und flache Atemphasen pro Stunde Schlaf. Die britische Leitlinie unterscheidet drei Stufen:
- leicht: 5 bis unter 15 Ereignisse pro Stunde
- mittel: 15 bis unter 30 Ereignisse pro Stunde
- schwer: 30 oder mehr Ereignisse pro Stunde
Bei leichter Form ohne Beschwerden im Alltag empfiehlt die Leitlinie, zunächst Lebensgewohnheiten umzustellen. Für alle Schweregrade nennt sie: Gewicht senken, Rauchen aufgeben, Alkohol reduzieren, Schlaf ordnen.
Was gegen eine Schlafapnoe hilft
Die Atemtherapie mit Überdruck (CPAP)
Die wirksamste Behandlung einer schweren Schlafapnoe ist die CPAP-Therapie. Ein Gerät neben dem Bett pumpt über einen Schlauch Raumluft mit leichtem Überdruck durch eine Atemmaske in die Atemwege. Der Überdruck hält den Weg offen. Atemaussetzer treten dann kaum noch auf, das Schnarchen hört meist auf, der Sauerstoffgehalt im Blut steigt und die Tagesmüdigkeit lässt nach. CPAP steht für continuous positive airway pressure, auf Deutsch kontinuierlicher Atemwegsüberdruck.
Viele Menschen empfinden die Maske als unangenehm und beengend. Ein trockener Hals und eine gereizte, manchmal verstopfte Nase gehören zu den häufigen Nebenwirkungen. Ein Luftbefeuchter am Gerät, ein anderer Maskentyp oder ein Nasenpolster, das nur in den Nasenlöchern sitzt, bringen oft Abhilfe. Empfohlen sind mindestens fünf Stunden Nutzung pro Nacht. Wer die Maske nachts nur kurz aufsetzt, spürt den Nutzen kaum. Eine Begleitung in den ersten Wochen und eine Schulung erleichtern vielen die Umstellung.
Die Unterkieferschiene
Eine nachts getragene Kunststoffschiene hält den Unterkiefer nach vorne und gibt der Zunge mehr Raum im Rachen. Sie kommt bei leichten und mittleren Formen infrage und als Alternative für alle, die mit der Atemtherapie nicht zurechtkommen. Anpassen lassen sollte sie eine Zahnärztin, ein Zahnarzt oder eine kieferorthopädische Praxis. Manche empfinden die Schiene als unangenehm, mit vermehrtem Speichelfluss, Mundtrockenheit oder Druckgefühl im Kiefergelenk.
Schlaflage, Gewicht und Alkohol
In der Rückenlage fällt die Zunge weiter nach hinten. Treten die Atemaussetzer vor allem in dieser Lage auf, helfen Mittel, die das Drehen verhindern: ein festes Polster im Rücken, ein um den Brustkorb geschnallter Gurt oder ein Gerät, das beim Drehen vibriert. Bei schwerer Schlafapnoe wirken Lagerungshilfen deutlich schwächer als die Atemtherapie. Weniger Alkohol am Abend wirkt in dieselbe Richtung, weil Alkohol die Atemmuskulatur erschlaffen lässt. Auf das Gewicht zu achten gehört ebenfalls dazu: Bei starkem Übergewicht bessert sich die Schlafapnoe häufig schon dadurch, dass das Gewicht sinkt.
Operationen und Medikamente
Operationen an Gaumen, Mandeln, Nase oder Kiefer können die Atemwege dauerhaft freier machen. Welcher Eingriff passt, hängt davon ab, wo die Engstelle sitzt und wie ausgeprägt sie ist. Ein Zungenschrittmacher kann ebenfalls eingesetzt werden. Er besteht aus zwei Teilen, einer Sonde im Unterkiefer und einem Stimulator unterhalb des Schlüsselbeins. Der Schrittmacher misst die Atembewegung und sendet elektrische Impulse in den Zungenmuskel. Das hält die Zunge nachts davon ab, nach hinten zu fallen.
Medikamente, die die Atmung nachts erleichtern sollen, spielen bei der Behandlung keine Rolle, ihre Wirksamkeit ist nicht belegt. Zugelassene Mittel gegen die Tagesschläfrigkeit bessern die Wachheit am Tag. Sie dämpfen die Müdigkeit, die Atemaussetzer bleiben bestehen.
Schnarchen ohne Atemaussetzer
Lautes Schnarchen ist weit verbreitet und für sich genommen harmlos. Es entsteht, wenn die Rachenweichteile im Luftstrom zittern. Wer dabei die ganze Nacht durchatmet und ausgeschlafen aufwacht, braucht in der Regel keine Behandlung wegen des Schnarchens.
Wichtiger ist der Blick auf die Atempausen. Atemaussetzer führen nicht bei jedem Menschen zu Beschwerden oder gesundheitlichen Risiken. Kommen sie nur hin und wieder vor, dauern nur kurz an und verursachen keine Tagesmüdigkeit, sind sie in der Regel kein Anlass zur Beunruhigung. Halten die Aussetzer an und kommen Beschwerden dazu, ist eine Untersuchung sinnvoll. Für die Beurteilung zählen die Zahl der Ereignisse pro Stunde und Ihr Befinden am Tag.
Häufig gestellte Fragen
Ich schnarche und bin müde. Woher weiß ich, ob es eine Schlafapnoe ist?
Diese Frage lässt sich zu Hause vorbereiten. Beobachten Sie über mehrere Nächte, ob die Partnerin oder der Partner Atempausen bemerkt, und notieren Sie Ihre Müdigkeit am Tag. Die britische Leitlinie nennt neun Merkmale, die für eine Schlafapnoe sprechen: lautes Schnarchen, beobachtete Atempausen, unerholsamer Schlaf, Kopfschmerzen beim Aufwachen, unerklärte Müdigkeit, nächtliches Wasserlassen, Würgen im Schlaf, unruhiger Schlaf und Konzentrationsprobleme. Zwei davon lassen eine Untersuchung sinnvoll erscheinen. Die sichere Antwort liefert die Messung.
Ich schnarche nur. Muss ich trotzdem zum Arzt?
In der Regel nicht. Solange Sie durchatmen und erholt aufwachen, gilt Schnarchen als harmlos. Besprechen Sie es bei einem anstehenden Termin trotzdem, wenn Sie starkes Übergewicht haben, unter Bluthochdruck leiden oder morgens Kopfschmerzen haben.
Wie lange muss ich die Atemmaske nachts tragen?
Empfohlen sind mindestens fünf Stunden pro Nacht. Der Nutzen hängt an der Menge, in der Sie das Gerät tragen. Bleibt die Müdigkeit trotz regelmäßiger Nutzung bestehen, lohnt ein Rückgespräch mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt, bei dem auch eine andere Maskenform und die Schlaflage besprochen werden.
Hilft Abnehmen gegen die Schlafapnoe?
Bei starkem Übergewicht ja, und zwar merklich. Eine Gewichtsabnahme kann die Schlafapnoe abschwächen, weil die Atemwege im Rachen weniger verengt sind. Gewicht, Alkohol und Schlaflage wirken für sich genommen nur begrenzt und ergänzen eine Atemtherapie oder eine Schiene. Bei starker Ausprägung reicht eine Gewichtsabnahme meist nicht aus.
Ich bin ständig müde und fühle mich im Straßenverkehr unsicher. Was soll ich tun?
Das Einnicken am Steuer ist das ernste Risiko dieser Erkrankung. Fahren Sie nicht, solange Sie am Steuer müde werden. Lassen Sie eine Schlafapnoe abklären. Bis das geklärt ist, helfen Pausen, Lüftung und Bewegung gegen die Müdigkeit. Wer im Beruf fährt oder die Sicherheit anderer Menschen verantwortet, sollte das Thema unverzüglich ansprechen.
Kann eine Schlafapnoe auch bei Normalgewicht auftreten?
Ja. Neben starkem Übergewicht spielen Besonderheiten im Mund- und Rachenraum eine Rolle, etwa vergrößerte Mandeln, ein zu kleiner Unterkiefer, ein kleines Gaumensegel oder eine ungünstig gelagerte Zunge. Auch eine gestörte Nasenatmung kommt vor. Das Gewicht ist damit ein Risikofaktor unter mehreren, und die Waage sagt allein nichts darüber aus, ob jemand betroffen ist.
Quellen
- Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM). S3-Leitlinie Nicht erholsamer Schlaf und Schlafstörung, AWMF-Registernummer 063-001. register.awmf.org
- Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Obstruktive Schlafapnoe. gesundheitsinformation.de
- Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Behandlung einer obstruktiven Schlafapnoe. gesundheitsinformation.de
- Bundesministerium für Gesundheit. Obstruktive Schlafapnoe (OSA). gesund.bund.de
- National Institute for Health and Care Excellence. Obstructive sleep apnoea/hypopnoea syndrome and obesity hypoventilation syndrome in over 16s, Guideline NG202, Kapitel 1. nice.org.uk
- National Institute for Health and Care Excellence. Guideline NG202, Begriffe und Definitionen. nice.org.uk
- Lungeninformationsdienst, Helmholtz Zentrum München. Das Schlafapnoe-Syndrom: Formen und Symptome. lungeninformationsdienst.de



