Sie beugen dem Durchfall vor, der während oder nach einer Antibiotikatherapie auftreten kann. Bei Reizdarm und den meisten Alltagsbeschwerden sieht die Bilanz anders aus. Dort bleiben die Belege dünn, und die Wirkung hängt vom einzelnen Bakterienstamm ab.
Die Frage stellt sich vor allem dann, wenn der Darm ohnehin empfindlich reagiert. Eine Ärztin oder ein Arzt verschreibt ein Antibiotikum, und ein paar Tage später wird der Stuhl weich, Übelkeit stellt sich ein, die Bauchschmerzen nehmen zu. Viele Menschen suchen dann nach einer Möglichkeit, diese Begleiterscheinungen abzumildern.
Das Wichtigste in Kürze
- Am besten untersucht ist der Nutzen bei Durchfall während und nach einer Antibiotikatherapie. Der Effekt kann groß sein, die Beweislage ist nach Angaben der Cochrane-Übersichtsarbeit aber nur mäßig bis gering.
- Bei Reizdarm und den meisten Alltagsbeschwerden sind die Belege dünn. Über alle geprüften Behandlungsmittel hinweg verspürten etwa 10 bis 30 Prozent der Teilnehmenden eine zumindest kurzfristige Linderung.
- Der Bakterienstamm entscheidet. Die Wirkung von Probiotika ist art- und dosisspezifisch, und ein Vergleich verschiedener Produkte miteinander liegt nach Angaben der Fachorganisation nicht vor.
- Präbiotika sind bestimmte Kohlenhydrate, die der Mensch nicht verdauen kann. Sie fördern Bakterien im Darm und stecken unter anderem in Weizen, Zwiebeln, Bananen, Honig, Knoblauch und Lauch.
- Bei geschwächtem Abwehrsystem und schwerer Erkrankung raten Fachorganisationen zur Zurückhaltung. Für Menschen ohne geschwächtes Immunsystem sind Probiotika bei einer Antibiotikagabe laut Cochrane-Übersichtsarbeit wahrscheinlich nicht schädlich. Unerwünschte Wirkungen traten in 37 Studien eher seltener auf als in der Kontrollgruppe.
Was Probiotika sind und was nicht
Probiotika sind lebende Mikroorganismen, die in ausreichender Menge eingenommen werden und dem Menschen einen gesundheitlichen Vorteil bringen. Diese Definition stammt von der World Gastroenterology Organisation, dem weltweiten Zusammenschluss von Fachgesellschaften für Verdauungskrankheiten. Hinter dem Begriff stehen Bakterien und Hefen, vor allem Milchsäurebakterien und Bifidobakterien.
Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) formuliert es für Laien kürzer: Probiotika sind lebende Mikroorganismen wie Milchsäurebakterien oder bestimmte Hefen. Sie stecken in manchen Lebensmitteln, etwa in naturbelassenem Joghurt, und in Nahrungsergänzungsmitteln. Das Institut ergänzt, Probiotika wird oft eine gesundheitsfördernde Wirkung zugeschrieben.
Präbiotika bilden eine zweite Gruppe. Es handelt sich um bestimmte Kohlenhydrate, die der Mensch nicht verdauen kann. Im Darm fördern sie das Wachstum von Bakterien, die dort von Nutzen sind. Zu den bekannten präbiotischen Stoffen gehört Oligofructose. Der Stoff kommt von Natur aus in Weizen, Zwiebeln, Bananen, Honig, Knoblauch und Lauch vor.
Fermentierte Lebensmittel sind ein eigener Gegenstand. Bei der Fermentation wird Nahrung mit Hefen oder Bakterien vergoren. Das Verfahren dient seit Jahrtausenden der Haltbarmachung, etwa bei Getreide, Wurzelgemüse, Obst, Gemüse, Milch, Fleisch und Fisch. Ein vergorenes Lebensmittel enthält deshalb noch lange kein Probiotikum. Die World Gastroenterology Organisation bleibt mit dem Begriff streng: Er gilt nur für lebende Mikroorganismen, die in kontrollierten Untersuchungen am Menschen einen gesundheitlichen Vorteil gezeigt haben.
Der Durchfall nach Antibiotika: hier gibt es Belege
Antibiotika gehören zu den am häufigsten verschriebenen Medikamenten. Sie können das Gleichgewicht der Organismen im Darm stören, und Durchfall ist eine häufige Folge. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen nennt als Grund, dass Antibiotika die normale Darmflora angreifen.
Eine Cochrane-Übersichtsarbeit zu diesem Thema hat 47 Studien mit 15.260 Erwachsenen und Kindern ausgewertet. In 40 dieser Studien mit 13.419 Teilnehmenden untersuchten die Autoren den durch Antibiotika ausgelösten Durchfall. Nach ihrer Auswertung können Probiotika das Risiko für diesen Durchfall deutlich senken.
Bei der schwereren Form durch das Bakterium Clostridioides difficile fällt der Nutzen geringer aus. Die Cochrane-Übersichtsarbeit beschreibt dieses Bakterium als besonders gefährlich. Bei Menschen mit niedrigem Risiko fanden die Autoren keinen Unterschied. Erst bei einem Risiko von über 5 Prozent wurde der Effekt deutlich, dort sank die Häufigkeit von 11,6 auf 3,1 Prozent.
- Deutlicher Effekt bei hohem Risiko: 11,6 Prozent ohne Probiotika, 3,1 Prozent mit Probiotika.
- Kein Unterschied bei einem Risiko von 0 bis 2 Prozent sowie von 3 bis 5 Prozent.
- Die beiden größten eingeschlossenen Studien fanden keinen klaren Vorteil der Probiotika.
- Die Zuversicht der Autoren in die Beweislage ist mäßig bis gering.
Unerwünschte Wirkungen traten in 37 Studien mit 11.911 Teilnehmenden seltener unter Probiotika auf als in der Kontrollgruppe. Genannt werden Bauchkrämpfe, Übelkeit, Fieber, weiche Stuhlgänge, Blähgase und Geschmacksstörungen.
Wo die Belege dünn sind
Beim Reizdarm prüfte das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen viele Behandlungsmöglichkeiten. Über alle geprüften Mittel hinweg verspürten etwa 10 bis 30 Prozent der Teilnehmenden eine zumindest kurzfristige Linderung. Probiotika gehörten zu den Mitteln, für die Studien eine Linderung bei einzelnen Teilnehmenden zeigten. Das Institut hält fest, dass mehr Forschung nötig ist, um zu beurteilen, welche Bakterienart am nützlichsten ist und welche Dosis am besten wirkt.
Eine internationale Wissenschaftlergruppe wertete 29 Studien aus und fand, dass durch probiotische Nahrungsergänzungsmittel etwa 6 bis 14 von 100 Kindern weniger an Neurodermitis erkrankten. Diese Auswertung betrifft Probiotika für Schwangere, Stillende und Säuglinge. Zu präbiotischen Nahrungsergänzungsmitteln in Schwangerschaft und Stillzeit fand diese Gruppe keine aussagekräftigen Studien.
Die World Gastroenterology Organisation sieht dünne Belege bei weiteren Erkrankungen. Bei Morbus Crohn fehlt jeder Hinweis auf einen Nutzen. Bei einer leichten bis mittelschweren Colitis ulcerosa kam eine Cochrane-Übersichtsarbeit zu einer geringen Sicherheit der Daten. Bei schwer erkrankten Menschen auf Intensivstationen fehlt nach ihrer Aussage die Grundlage für einen Einsatz.
Warum es auf den Bakterienstamm ankommt
Die Wirkung von Probiotika ist art- und dosisspezifisch. Zwei Mittel mit demselben Bakteriennamen können unterschiedlich wirken. Die World Gastroenterology Organisation hält fest, dass Empfehlungen an einen bestimmten Stamm gebunden sein sollten, gestützt auf Untersuchungen am Menschen. Aus einer Studie zu einem Stamm lässt sich kein Urteil über ein anderes Produkt ableiten. Ein Vergleich verschiedener Probiotika untereinander, der eine Rangfolge erlauben würde, liegt nach Angaben der Organisation nicht vor.
Auch die Bakteriennamen selbst haben sich geändert. Bei der Gattung Lactobacillus führte die Wissenschaft 23 neue Gattungsnamen ein, darunter einige gut untersuchte Arten. Der Name auf der Packung kann deshalb von dem Namen in einer Untersuchung abweichen.
Die Menge lässt sich ebenfalls nicht pauschal angeben. Viele frei erhältliche Produkte liefern eine bis zehn Milliarden Keime pro Portion. Manche wirken bereits bei deutlich niedrigeren Dosen, andere verlangen ein Vielfaches. Die Organisation nennt als Beispiel einen Stamm, der bei 100 Millionen Keimen pro Tag wirkte, während andere Präparate 300 bis 450 Milliarden dreimal täglich benötigten. Eine allgemeingültige Dosis lässt sich daraus nicht ableiten.
Auf der Verpackung steht oft mehr, als belegt ist. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat gesundheitsbezogene Angaben zu Mikroorganismen geprüft. Bei 74 solchen Angaben fand das Gremium zunächst, die Mikroorganismen seien nicht ausreichend charakterisiert. Für weitere Fälle kam es zu dem Schluss, die vorhandenen Daten reichten nicht aus, um einen ursächlichen Zusammenhang zwischen dem Verzehr und der beworbenen Wirkung zu belegen.
Die World Gastroenterology Organisation empfiehlt deshalb, auf der Verpackung nach Gattung, Art und Stammlinie zu suchen sowie nach der Zahl lebender Keime am Ende des Haltbarkeitsdatums. Nach ihrer Aussage halten Produkte auf dem Markt die Angaben auf der Verpackung nicht immer ein.
Verkürzen Probiotika einen Magen-Darm-Infekt?
Die Angaben zu diesem Nutzen gehen auseinander. Die World Gastroenterology Organisation nennt für Kinder einen Zeitgewinn von etwa einem Tag bei akutem Infektdurchfall. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen schreibt zum Durchfall allgemein, Probiotika verkürzten die Krankheitsdauer wahrscheinlich nicht.
Der Widerspruch löst sich über die untersuchten Personen und den Zeitpunkt der Gabe auf. Der Zeitgewinn von einem Tag stammt aus Untersuchungen mit Kindern, die Probiotika während eines akuten Infektdurchfalls erhielten. Die World Gastroenterology Organisation zitiert für die Behandlung eines akuten Durchfalls eine Cochrane-Übersichtsarbeit, die zu dem Ergebnis kam, Probiotika machten bei einem Durchfall von 48 Stunden oder darüber wahrscheinlich keinen Unterschied. Die Organisation führt diesen Unterschied selbst auf den Zeitpunkt der Gabe zurück und schreibt, eine frühe Gabe könne nötig sein.
Für Erwachsene mit einem gewöhnlichen Magen-Darm-Infekt lautet die nüchterne Bilanz deshalb: Eine Verkürzung der Krankheitsdauer ist nicht belegt. Am besten untersucht ist ein anderer Nutzen, nämlich die Vorbeugung von Durchfall während und nach einer Antibiotikatherapie. Wie lange Sie ein Mittel einnehmen, sollten Sie mit einer Ärztin oder einem Arzt festlegen. Das gilt auch für Nahrungsergänzungsmittel.
Vorsicht bei Immunsystem und akuter Erkrankung
Für Menschen mit stark geschwächtem Abwehrsystem raten Fachorganisationen zur Zurückhaltung. Die World Gastroenterology Organisation schreibt, die Anwendung bei Menschen mit beeinträchtigter Immunfunktion oder schwerer Grunderkrankung sollte auf Stämme und Anwendungsgebiete beschränkt bleiben, für die Sicherheit und Wirkung belegt sind. Bei Schwerkranken auf Intensivstationen fehlt nach ihrer Aussage die Grundlage für einen Einsatz. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen hält zu probiotischen Nahrungsergänzungsmitteln fest, das Risiko für Nebenwirkungen sei bei Frauen mit chronisch geschwächtem Immunsystem womöglich höher, besonders für Infektionen durch die Bakterien aus dem Mittel. Diese Angabe betrifft Schwangere und Stillende, die Probiotika einnehmen.
- Geschwächtes Abwehrsystem, zum Beispiel nach einer schweren Erkrankung.
- Schwere Grunderkrankung und Aufenthalt auf einer Intensivstation.
- Unklare oder fehlende Angaben zu Stämmen und Keimzahl auf der Verpackung.
- Schwangerschaft und Stillzeit: Für Probiotika ist die Einnahme laut Institut eine persönliche Entscheidung, zu Präbiotika fehlen aussagekräftige Studien.
Beginnen Sie außerdem nicht mit Probiotika, bevor eine Ursache feststeht. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen empfiehlt bei länger anhaltendem Durchfall eine ärztliche Abklärung. Wer mehr als zwei Wochen unter Durchfall leidet, sollte das ansprechen.
Warnzeichen für einen medizinischen Notfall
Bei Durchfall ist ärztlicher Rat sinnvoll, wenn nach 48 Stunden keine Besserung eintritt, hohes Fieber auftritt, Blut im Stuhl erscheint, Schleim aufgelagert ist oder starke Schmerzen bestehen. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen nennt diese Zeichen ebenso wie das Fortbestehen von Durchfall über zwei Wochen hinaus.
Warnzeichen für einen großen Flüssigkeitsverlust sind ein sich verschlechternder Allgemeinzustand, ein beschleunigter Herzschlag, dunkler Urin sowie trockene Augen, Lippen und Zunge. Bei älteren Menschen kommt erschwerend hinzu, dass das Durstgefühl nachlässt. Ein Kreislaufversagen ist ein medizinischer Notfall. Dann wählen Sie den Notruf 112.
Fermentierte Lebensmittel im Alltag
Joghurt mit lebenden Kulturen verbessert nach Angaben der World Gastroenterology Organisation die Verdauung von Milchzucker und lindert Beschwerden bei einer Laktoseintoleranz, also bei einer Unverträglichkeit von Milchzucker. Kontrollierte Untersuchungen haben diese Wirkung mehrfach bestätigt.
Präbiotika finden sich in gewöhnlichen Zutaten. Oligofructose kommt von Natur aus in Weizen, Zwiebeln, Bananen, Honig, Knoblauch und Lauch vor. Wer diese Zutaten regelmäßig isst, nimmt damit ohne zusätzliches Präparat Präbiotika auf. Laut der Organisation hängt die Stärke solcher Effekte von der Ausgangslage der Darmflora und von der Ernährung ab.
- Joghurt mit lebenden Kulturen, etwa als Frühstück oder Dessert.
- Weizenprodukte wie Brot und Nudeln.
- Zwiebeln, Knoblauch und Lauch als Gewürz in der Küche.
- Bananen und Honig als einfache Ergänzung, etwa im Frühstück.
- Ein Blick aufs Etikett: Achten Sie auf den Hinweis mit lebenden Kulturen und auf eine angegebene Keimzahl.
Wer ein Probiotikum kauft, sollte auf wenige klare Angaben achten. Wichtig sind die Bakterienart, die Stammlinie, die Menge lebender Keime bis zum Ablaufdatum und die Lagerung. Fehlt eine dieser Angaben auf der Packung, lässt sich der erwartete Nutzen kaum beurteilen. Wer unter Beschwerden leidet, die länger anhalten, sollte diese zuerst ärztlich klären lassen, bevor er ein Präparat ausprobiert.
Häufig gestellte Fragen
Wie lange sollte ich Probiotika einnehmen?
Für Menschen ohne geschwächtes Abwehrsystem kann eine kurze Einnahme von Probiotika nach Angaben der Cochrane-Übersichtsarbeit einen kleinen Nutzen haben. Für die Behandlung eines akuten Durchfalls nennt das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen keine belegte Einnahmedauer, und die Studien sprechen eher dagegen, dass sich die Krankheitsdauer verkürzt. Legen Sie die Dauer mit einer Ärztin oder einem Arzt fest, besonders bei längerer Einnahme.
Darf ich Probiotika zusammen mit meinem Antibiotikum nehmen?
Klären Sie das vor der ersten Einnahme in der Apotheke oder bei einer Ärztin oder einem Arzt. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen weist darauf hin, dass Antibiotika in der Regel mit Wasser eingenommen werden und die Einnahme mit Milchprodukten die Aufnahme mancher Wirkstoffe beeinflussen kann. Nach der Einnahme kann es erforderlich sein, bis zu drei Stunden mit dem Verzehr von Milchprodukten zu warten. Joghurt gehört zu den Milchprodukten.
Hilft ein Joghurt genauso gut wie ein Präparat aus der Apotheke?
Für die Verdauung von Milchzucker ist Joghurt mit lebenden Kulturen gut belegt. Die Studien zur Vorbeugung von Durchfall untersuchten überwiegend Präparate mit genau benannten Stämmen und genau bezifferten Mengen. Eine Rangfolge der Produkte nennt die World Gastroenterology Organisation nicht.
Ich habe einen Reizdarm. Lohnt sich ein Versuch?
Die britische Leitlinie CG61 des National Institute for Health and Care Excellence empfiehlt Menschen mit Reizdarm, die Probiotika ausprobieren möchten, das Präparat mindestens vier Wochen lang einzunehmen und dabei die Wirkung zu beobachten. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen nennt Probiotika als eines von mehreren Mitteln, für die Studien eine kurzfristige Linderung bei einzelnen Teilnehmenden zeigten. Über alle geprüften Mittel hinweg verspürten etwa 10 bis 30 Prozent eine zumindest kurzfristige Besserung. Welche Bakterienart am nützlichsten ist und welche Dosis am besten wirkt, hat das Institut nicht geklärt.
Wann muss ich zum Arzt?
Bei Durchfall ist ärztlicher Rat sinnvoll, wenn nach 48 Stunden keine Besserung eintritt, hohes Fieber auftritt, Blut im Stuhl erscheint, Schleim aufgelagert ist oder starke Schmerzen bestehen. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen nennt diese Zeichen ebenso wie einen länger als zwei Wochen anhaltenden Durchfall. Ein Kreislaufversagen ist ein Notfall, dann wählen Sie den Notruf 112.
Quellen
- Esmaeilinezhad Z, Ghosh NR, Walsh CM, Steen JP, Burgman AM, Mertz D, Johnston BC. Probiotics for the prevention of Clostridioides difficile-associated diarrhea in adults and children. Cochrane Database of Systematic Reviews 2025, Issue 9. Art. No.: CD006095. DOI: 10.1002/14651858.CD006095.pub5. https://www.cochrane.org/CD006095/ANTIBIOTICS_probiotics-prevent-antibiotic-associated-diarrhoea-adults
- World Gastroenterology Organisation. World Gastroenterology Organisation Global Guidelines: Probiotics and prebiotics. Review Team: Francisco Guarner (Chair, Spain), Mary Ellen Sanders (Co-Chair, USA), Hania Szajewska (Co-Chair, Poland). https://www.worldgastroenterology.org/guidelines/probiotics-and-prebiotics/probiotics-and-prebiotics-english
- Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Probiotika, Glossar. https://www.gesundheitsinformation.de/glossar/probiotika.html
- Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Was hilft bei Reizdarm – und was nicht. https://www.gesundheitsinformation.de/was-hilft-bei-reizdarm-und-was-nicht.html
- Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Helfen Pro- oder Präbiotika, Kinder vor Neurodermitis zu schützen. https://www.gesundheitsinformation.de/helfen-pro-oder-praebiotika-kinder-vor-neurodermitis-zu-schuetzen.html
- Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Durchfall. https://www.gesundheitsinformation.de/durchfall.html
- Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Antibiotika richtig anwenden und Resistenzen vermeiden. https://www.gesundheitsinformation.de/antibiotika-richtig-anwenden-und-resistenzen-vermeiden.html
- European Food Safety Authority (EFSA). Health claims (art. 13). https://www.efsa.europa.eu/en/topics/health-claims-art-13
- National Institute for Health and Care Excellence (NICE). Irritable bowel syndrome in adults: diagnosis and management. Clinical guideline CG61, recommendation 1.2.1.6. https://www.nice.org.uk/guidance/cg61/chapter/recommendations



