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Blutwerte verstehen und richtig einordnen

Ein Laborbefund ist eine Momentaufnahme Ihres Körpers, kein Urteil über Ihre Gesundheit.

Gesundheit12 Min. Lesezeit

Auf dem Papier stehen Abkürzungen, Zahlen und Spalten mit Referenzbereichen. Viele Menschen können die Werte nicht einordnen und sind bei jeder markierten Stelle verunsichert. Dieser Beitrag erklärt die wichtigsten Werte aus Blutbild und Organuntersuchungen: Was sie messen, welche Zahlen als unauffällig gelten und welche Ursachen hinter einer Abweichung stecken können.

Eine Blutuntersuchung dauert wenige Minuten. Die Ärztin oder der Arzt entnimmt Blut aus einer Vene am Arm, für manche Werte reicht ein Tropfen aus der Fingerspitze. Im Labor werden Zellen gezählt und gelöste Stoffe gemessen. Das Ergebnis kommt meist nach wenigen Tagen. Wer diese Zahlen liest, sollte zwei Dinge vorab wissen: Jedes Labor setzt eigene Referenzbereiche, und die Werte eines Menschen schwanken von Tag zu Tag.

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine Blutuntersuchung zählt Zellen und misst gelöste Stoffe. Sie liefert Hinweise, keine Diagnose.
  • Das kleine Blutbild umfasst rote und weiße Blutkörperchen sowie Blutplättchen. Das große Blutbild ergänzt die Aufteilung der weißen Zellen.
  • Referenzbereiche werden an gesunden Menschen festgelegt. Etwa 5 Prozent von ihnen liegen mit ihrem Ergebnis außerhalb, obwohl sie gesund sind.
  • Häufige Gründe für eine Abweichung sind harmlos: Sport am Vortag, viel Fleisch, Flüssigkeitsmangel oder Alkohol.
  • Am aussagekräftigsten ist der Vergleich mit Ihren älteren Befunden. Abweichungen besprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.

Was das Blutbild misst

Bei einer Blutuntersuchung betrachtet das Labor die Blutkörperchen und die im Blut gelösten Stoffe, darunter Enzyme, Hormone und Stoffwechselprodukte. Die Zusammensetzung des Bluts reagiert empfindlich auf Veränderungen der Organe und kann viele Hinweise auf das Geschehen im Körper geben.

Als kleines Blutbild bezeichnet man die Untersuchung der drei Hauptzellgruppen: rote Blutkörperchen, weiße Blutkörperchen und Blutplättchen, ergänzt um Hämoglobin, Hämatokrit und Angaben zur Größe der roten Zellen. Es gehört zu den Routineuntersuchungen.

Das große Blutbild ergänzt das kleine um das Differentialblutbild. Es trennt die weißen Blutkörperchen in ihre Untergruppen, etwa neutrophile Granulozyten, Lymphozyten und Monozyten. Jede Gruppe erfüllt eine andere Aufgabe bei der Abwehr von Krankheitserregern. Fällt im kleinen Blutbild eine auffällige Zahl auf, wird diese genauere Aufteilung nachgeholt.

Viele Blutbefunde enthalten weitere Werte, die nicht zum Blutbild gehören: Nüchternblutzucker, HbA1c, Kreatinin, Leberenzyme und das TSH. Sie stehen auf demselben Ausdruck, weil sie Stoffwechsel, Niere, Leber und Schilddrüse abbilden.

Rote Blutkörperchen: Hämoglobin, Hämatokrit und MCV

Hämoglobin

Hämoglobin, kurz Hb, ist ein eisenhaltiges Protein und der wichtigste Bestandteil der roten Blutkörperchen. Es nimmt in der Lunge Sauerstoff auf und verteilt ihn über den Körper. Auf dem Rückweg transportiert es Kohlendioxid zur Lunge.

Als Orientierung gelten für Erwachsene diese Bereiche:

  • Frauen über 18 Jahre: 11,5 bis 16,0 g/dl
  • Männer über 18 Jahre: 13,5 bis 17,8 g/dl

Ein erniedrigter Hämoglobinwert deutet auf Blutarmut (Anämie) hin. Etwa die Hälfte aller Anämien entsteht durch Eisenmangel, weil der Körper ohne Eisen kein neues Hämoglobin bilden kann. Weitere typische Ursachen sind ein Mangel an Folsäure oder Vitamin B12, chronische Erkrankungen der Nieren, des Knochenmarks oder des Darms, angeborene Störungen der Blutbildung sowie akute oder chronische Blutungen. Begleitet werden kann eine Blutarmut von Müdigkeit, Schwindel und Leistungsschwäche.

Ein erhöhter Hämoglobinwert bedeutet mehr rote Blutkörperchen im Blut als normal, eine sogenannte Polyglobulie. Ein Grund ist chronischer Sauerstoffmangel, etwa nach längerem Aufenthalt im Hochgebirge. Auch starkes Rauchen und bestimmte Herz- und Lungenerkrankungen kommen in Betracht. Häufig liegt schlicht zu wenig Flüssigkeit im Körper: Das Blut ist dann stärker konzentriert, weil Wasser fehlt.

Hämatokrit und MCV

Der Hämatokrit gibt an, welchen Anteil die Blutzellen am Blutvolumen ausmachen. Für Frauen über 18 Jahre liegt der Bereich bei 36 bis 48 Prozent, für Männer bei 40 bis 53 Prozent. Ein erniedrigter Hämatokrit kommt bei Blutarmut vor, kann aber auch auf eine Überwässerung zurückgehen: Die Zahl der Zellen bleibt dann gleich, das Blut ist jedoch verdünnt.

Das MCV, das mittlere Zellvolumen, beschreibt die durchschnittliche Größe der roten Blutkörperchen. Der Bereich liegt für beide Geschlechter bei 80 bis 96 Femtolitern. Der Wert hilft, eine Blutarmut einzuordnen. Ein erniedrigtes MCV weist unter anderem auf einen Eisenmangel hin, ein erhöhtes kann bei einem Mangel an Vitamin B12 oder Folsäure auftreten.

Weiße Blutkörperchen und Blutplättchen

Leukozyten

Leukozyten sind die weißen Blutkörperchen und ein wichtiger Teil des Immunsystems. Sie werden im Knochenmark gebildet und von dort in die Blutbahn abgegeben. Manche bilden Antikörper, andere nehmen Bakterien in sich auf und bauen sie ab. Als Orientierung gelten 4.000 bis 10.000 Zellen pro Mikroliter Blut für Erwachsene. Bei Kindern ist auch eine höhere Zahl normal.

Liegt die Zahl deutlich unterhalb des Bereichs, spricht man von einer Leukopenie. Der Körper ist dann anfälliger für Infektionen. Mögliche Ursachen sind eine Störung der Blutbildung im Knochenmark, Nebenwirkungen von Medikamenten, schwere Infektionskrankheiten sowie Krebserkrankungen und deren Behandlung.

Eine erhöhte Zahl wird als Leukozytose bezeichnet. Häufige Gründe sind Infektionen und Entzündungen, etwa Autoimmunerkrankungen. Auch Stress, Verbrennungen, Verletzungen, eine Schwangerschaft oder Rauchen können die Zahl steigen lassen. Deutlich erhöhte Werte können auch auf Blutkrebs hindeuten, bei dem sich die Zellen ungehemmt im Knochenmark bilden.

Thrombozyten

Thrombozyten sind die Blutplättchen. Zusammen mit anderen Bestandteilen des Blutes sorgen sie dafür, dass sich ein Blutpfropf bildet und eine Wunde verschlossen wird. Der Referenzbereich liegt für Frauen über 18 Jahre bei 170 bis 450 und für Männer über 18 Jahre bei 140 bis 390, jeweils in Milliarden Zellen pro Liter.

Deutlich erniedrigte Werte führen dazu, dass der Körper Blutungen schlechter stoppen kann. Schon ein leichter Stoß kann dann Blutergüsse, Nasen- oder Zahnfleischbluten auslösen. Ursachen sind unter anderem eine Chemo- oder Strahlentherapie, eine vergrößerte Milz, Erkrankungen des Knochenmarks sowie ein Mangel an Vitamin B12 oder Folsäure.

Erhöhte Thrombozytenwerte steigern das Risiko für Blutgerinnsel. Ein Gerinnsel kann ein Gefäß verschließen. Es kann einen Herzinfarkt oder Schlaganfall auslösen oder zu einer Thrombose und Lungenembolie führen. Nach starken Blutungen, Verletzungen oder Operationen produziert der Körper als Reaktion zunächst viele Blutplättchen. Auch eine durch Eisenmangel verursachte Blutarmut, Entzündungen und Tumoren können die Zahl erhöhen.

Blutzucker und HbA1c: der Blick auf den Stoffwechsel

Der Nüchternblutzucker gibt an, wie hoch der Blutzucker ist, wenn seit mindestens acht Stunden nichts gegessen oder getrunken wurde. Ausgenommen ist Wasser. Gemessen wird morgens vor dem Frühstück. Über den Tag schwankt der Wert und steigt nach Mahlzeiten.

Für den Nüchternblutzucker gelten diese Bereiche:

  • Unterzuckerung: unter 60 mg/dl
  • Kein Diabetes: unter 100 mg/dl
  • Erhöhtes Risiko für Diabetes: 100 bis 125 mg/dl
  • Diabetes mellitus: 126 mg/dl und höher

Der HbA1c-Wert geht einen Schritt weiter. Hängt sich Blutzucker an das Hämoglobin, entsteht HbA1c. So lässt sich abschätzen, wie hoch der Blutzucker in den letzten 8 bis 12 Wochen im Durchschnitt war. Als Orientierung gelten unter 5,7 Prozent für Menschen ohne Diabetes, 5,7 bis 6,4 Prozent für ein erhöhtes Risiko und 6,5 Prozent und höher für Diabetes. Zur Diagnose eines Diabetes sind mindestens zwei Messungen nötig.

Ein dauerhaft erhöhter Blutzucker verursacht lange keine Beschwerden und fällt deshalb oft nicht auf. Er kann Schäden an Nerven und Gefäßen nach sich ziehen. Bei Menschen mit Typ-2-Diabetes lässt sich der Blutzuckerspiegel auch durch Abnehmen, mehr Bewegung und eine veränderte Ernährung senken.

Organwerte: Niere, Leber und Schilddrüse

Kreatinin

Kreatinin entsteht als Abbauprodukt in den Muskeln. Jeden Tag werden etwa 2 Prozent des Kreatins umgewandelt und über die Nieren ausgeschieden. Der Wert im Blut gibt Hinweise auf die Nierenfunktion. Für Frauen über 18 Jahre liegt der Referenzbereich zwischen 0,46 und 1,00 mg/dl, für Männer zwischen 0,57 und 1,18 mg/dl. Im Alter nimmt die Nierenfunktion natürlicherweise ab, die Bereiche liegen dann etwas höher.

Der Wert steigt erst merklich, wenn die Nieren bereits etwa die Hälfte ihrer Leistung verloren haben. Das kann bei Nierensteinen, einer chronischen Nierenschwäche oder Entzündungen der Fall sein; eine chronische Nierenschwäche entsteht häufig als Folge von Diabetes oder Bluthochdruck. Häufiger stecken jedoch harmlose Gründe dahinter: Flüssigkeitsmangel, hohe Muskelmasse, eine sehr fleischreiche Ernährung oder eine Verletzung der Muskulatur. Erniedrigte Werte treten bei schwacher Muskulatur auf, etwa bei starkem Untergewicht.

ALAT und GGT

ALAT, auch GPT genannt, ist ein Enzym, das vor allem in der Leber vorkommt. Werden Leberzellen geschädigt, gelangt mehr davon ins Blut. Der Orientierungsbereich liegt für Frauen unter 35 und für Männer unter 50 Units pro Liter. Niedrige Werte haben meist keine Bedeutung.

Sehr hohe Werte deuten auf eine akute Leberentzündung (Hepatitis) oder eine Vergiftung hin. Bei chronischen Lebererkrankungen sind die Werte weniger stark, aber oft noch deutlich erhöht. Dazu gehören chronische Entzündungen, eine Fettleber und eine Leberzirrhose. Häufig beruhen erhöhte Leberwerte auf einer Fettleber, ausgelöst durch Alkoholkonsum oder starkes Übergewicht. Auch entzündete Gallengänge, bestimmte Medikamente einschließlich pflanzlicher Präparate und anstrengender Sport können die Werte beeinflussen.

Die GGT ist ein weiteres Leberenzym. Sie steigt bei Leber- und Gallenwegserkrankungen an und reagiert besonders empfindlich auf Alkohol. Als Orientierung gelten für Frauen unter 40 und für Männer unter 60 Units pro Liter. Wegen des Anstiegs nach Alkoholkonsum wird vor der Bestimmung empfohlen, mindestens zwölf Stunden keinen Alkohol zu trinken. Neben Leberentzündungen und einer Fettleber können viele Medikamente den Wert erhöhen.

TSH

Das TSH ist ein Hormon aus der Hirnanhangdrüse. Es regt die Schilddrüse an, die Schilddrüsenhormone zu bilden. Ist die Konzentration dieser Hormone im Blut zu hoch, drosselt die Hirnanhangdrüse die TSH-Bildung, bei zu niedrigen Hormonspiegeln steigt sie an. Für Erwachsene gilt ein Bereich von 0,3 bis 3,5 mU/l, ab dem 50. Lebensjahr liegt er bei 0,3 bis 4,5 mU/l. Der Wert schwankt über den Tag: Nachts ist er am höchsten, nachmittags am niedrigsten. Liegt er im Referenzbereich, spricht das gegen eine Funktionsstörung der Schilddrüse.

Erhöhte TSH-Werte deuten auf eine Schilddrüsenunterfunktion hin, erniedrigte auf eine Überfunktion. Häufige Gründe für eine Unterfunktion sind ein Jodmangel, eine Autoimmunreaktion der Schilddrüse sowie Folgen einer Operation, einer Behandlung mit Radiojod oder einer Medikation. Bei einer Überfunktion liegen die Ursachen meist in der Schilddrüse selbst, etwa bei der Basedow-Krankheit oder bei einer Entzündung, die gespeicherte Hormone freisetzt.

Referenzbereiche: Ihr Labor hat eigene Werte

Wer im Internet nach Normalwerten sucht, stößt auf leicht unterschiedliche Angaben. Der Grund liegt in der Messmethode, denn Labore verwenden verschiedene Geräte und Verfahren. Deshalb gibt jedes Labor in seinem Bericht eigene Referenzbereiche an. Maßgeblich ist immer der Bereich auf Ihrem eigenen Befund.

Referenzbereiche entstehen an einer großen Gruppe gesunder Menschen. Die Grenzen werden so gesetzt, dass 95 Prozent dieser Menschen innerhalb des Bereichs liegen. Im Umkehrschluss liegen 5 Prozent der gesunden Menschen mit ihrem Ergebnis außerhalb. Bei einem Befund mit 20 Werten ist damit allein nach dem Zufall zu rechnen, dass einer davon auffällig ist.

Auf die einzelnen Werte wirken außerdem Faktoren, die sich nicht ändern lassen, und Faktoren, die sich beeinflussen lassen. Zu den ersteren gehören Alter und Geschlecht. Zu den letzteren zählen körperliche Aktivität, Ernährung, Alkohol, Koffein, Nikotin, Medikamente und die Tageszeit der Blutabnahme. Ein erhöhter Harnstoffwert kann auf eine Nierenerkrankung hinweisen oder schlicht auf eine sehr fleischreiche Ernährung.

Ein Wert außerhalb heißt nicht krank

Ein abweichender Wert im Befund ist ein Hinweis, keine Diagnose. Häufig steckt eine harmlose Erklärung dahinter. Ein zu hoher Hämatokrit nach einem Tag mit Fieber und wenig Trinken bedeutet wenig Flüssigkeit im Blut. Erhöhte Leberwerte nach einem harten Training sollten nach einigen Tagen Pause kontrolliert werden.

Umgekehrt schließt ein Wert im Referenzbereich eine Erkrankung nicht sicher aus. Liegt Ihr persönlicher Normalwert am unteren Rand, kann eine deutliche Verschlechterung noch als unauffällig erscheinen. Genau deshalb ist der Vergleich mit älteren Befunden so wertvoll. Fällt ein bisher stabiler Wert zum ersten Mal ab, fällt das eher auf als ein Wert, der schon immer knapp am Rand stand.

Laboruntersuchungen gelten als genau: Jedes Labor überprüft täglich die Genauigkeit seiner Messgeräte und nimmt an Ringversuchen teil. Fehler bei der Blutabnahme oder beim Transport kommen trotzdem vor. Fällt ein Wert plötzlich stark ab, ohne dass Beschwerden dazu passen, kann ein Fehler bei Abnahme oder Transport dahinterstehen, und die Ärztin oder der Arzt ordnet eine Wiederholung an.

Ein einzelner Laborwert ist deshalb immer nur ein Baustein. Erst im Zusammenhang mit anderen Werten, mit Beschwerden und mit anderen Untersuchungen ergibt sich ein klares Bild. Lassen Sie sich Ihren Befund erklären und fragen Sie nach Ihrem persönlichen Normalwert, nach der Notwendigkeit einer Kontrolle und danach, was sich im Alltag verändern lässt.

Häufig gestellte Fragen

Was bedeuten die Pfeile und Sternchen in meinem Befund?

Solche Zeichen kennzeichnen Werte außerhalb des Referenzbereichs. Sie sind eine Markierung für Ärztinnen und Ärzte und keine Diagnose. Fragen Sie nach, wenn Sie einen Kommentar nicht verstehen.

Muss ich für die Blutabnahme nüchtern bleiben?

Das hängt von der Untersuchung ab. Für den Nüchternblutzucker sollten Sie seit mindestens acht Stunden nichts gegessen oder getrunken haben, Wasser ist erlaubt. Bei anderen Werten kann eine Mahlzeit den Wert verfälschen, etwa beim Harnstoff, der nach einer fleischreichen Mahlzeit steigt. Manche Werte schwanken im Tagesverlauf, deshalb kann die Uhrzeit wichtig sein.

Ein Wert ist rot markiert. Soll ich mich sorgen?

In den meisten Fällen nicht. Etwa 5 Prozent der gesunden Menschen liegen mit ihrem Ergebnis außerhalb des Referenzbereichs. Oft gibt es eine einfache Erklärung, etwa Flüssigkeitsmangel, Anstrengung am Vortag, eine reichliche Mahlzeit oder Alkohol. Zeigt sich eine Abweichung mehrfach, klärt Ihre Ärztin oder Ihr Arzt die Ursache ab.

Wie finde ich meinen persönlichen Normalwert heraus?

Am zuverlässigsten ist der Vergleich Ihrer eigenen Befunde untereinander. Ein Wert, der bei Ihnen seit Jahren stabil am unteren Rand liegt und plötzlich deutlich abfällt, sagt mehr aus als ein Wert, der immer knapp am oberen Rand war. Bewahren Sie Ihre Befunde auf.

Quellen

  1. Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Laborwerte richtig verstehen.
  2. Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Hämoglobin.
  3. Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Hämatokrit.
  4. Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Erythrozyten.
  5. Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Mittleres Zellvolumen (MCV).
  6. Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Leukozyten (weiße Blutkörperchen).
  7. Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Thrombozyten.
  8. Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Nüchternblutzucker.
  9. Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Hämoglobin-A1c-Wert (HbA1c).
  10. Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Kreatinin.
  11. Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Alanin-Aminotransferase (ALAT, GPT).
  12. Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Gamma-GT (GGT).
  13. Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Thyreoidea-stimulierendes Hormon (TSH).
  14. NHS. Blood tests.