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Was bei Verstopfung hilft und wann Sie zum Arzt gehen

Verstopfung belastet den Alltag und ist meist gut behandelbar.

Gesundheit11 Min. Lesezeit

Wer mehrere Tage keinen Stuhlgang hat, dabei stark pressen muss und danach das Gefühl einer unvollständigen Entleerung kennt, braucht zuerst eine Einordnung: Wo verläuft die Grenze zur normalen Verdauung, und was hilft dann? Meistens stecken zu wenig Ballaststoffe, zu wenig Flüssigkeit, zu wenig Bewegung oder Medikamente dahinter.

Die Häufigkeit der Verstopfung hängt stark davon ab, welche Definition man benutzt. Für Europa nennt die S2k-Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) und der Deutschen Gesellschaft für Neurogastroenterologie & Motilität (DGNM) einen Anteil von etwa 15 von 100 Menschen in der Allgemeinbevölkerung. Bei Frauen und älteren Menschen ist der Anteil deutlich höher. Das Geschlechterverhältnis beträgt etwa 2:1. Wer allein auf die Zahl der Toilettengänge schaut, greift zu kurz.

Das Wichtigste in Kürze

  • Als chronische Obstipation gilt ein Beschwerdebild, das seit mindestens 3 Monaten besteht und bei dem mindestens 2 Symptome bei mehr als 25 Prozent der Stuhlentleerungen auftreten, unter anderem harter Stuhl, starkes Pressen oder weniger als 3 spontane Stuhlgänge pro Woche.
  • Ballaststoffe können die Stuhlfrequenz erhöhen. Bei Erwachsenen gelten mindestens 30 g pro Tag als Richtwert, erreichbar über Gemüse, Obst und Vollkornprodukte.
  • Auf eine tägliche Trinkmenge von 1,5–2 Litern sollte geachtet werden. Eine zusätzliche Flüssigkeitszufuhr darüber hinaus hat keinen therapeutischen Effekt.
  • Der Stuhldrang sollte nicht regelmäßig unterdrückt werden. Wer ihn übergeht, verlängert den Weg des Stuhls durch den Darm.
  • Blut im Stuhl, eine Blutarmut, ein unerklärter Gewichtsverlust von mehr als 10 Prozent und rasch zunehmende Beschwerden gehören in die ärztliche Abklärung. Bei einem akuten Notfall rufen Sie den Notruf 112.

Was als Verstopfung gilt

Der medizinische Fachbegriff lautet Obstipation. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) nennt die typischen Zeichen: Betroffene gehen nur selten auf die Toilette, der Stuhlgang fällt schwer, der Stuhl selbst ist hart. Dazu kommen ein ständiges Gefühl eines vollen Bauchs, Müdigkeit und Abgeschlagenheit. Das IQWiG beschreibt den Mechanismus so: Bei Verstopfung ist meist die Dickdarmmuskulatur so träge, dass sich der Darminhalt nur langsam weiterbewegt. Durch den Wasserentzug wird der Stuhl dann immer fester und härter.

Für die chronische Obstipation legt die S2k-Leitlinie der DGVS und DGNM drei Kriterien fest. Die Symptome müssen seit mindestens 3 Monaten bestehen, der erste Beginn der Beschwerden sollte mindestens 6 Monate vor der Diagnosestellung liegen. Mindestens 2 der folgenden Symptome müssen vorhanden sein, jeweils bei mehr als 25 Prozent aller Stuhlentleerungen:

  • klumpiger oder harter Stuhl (Bristol Stool Form Scale 1–2)
  • starkes Pressen
  • subjektiv unvollständige Entleerung
  • subjektives Gefühl einer Blockade
  • manuelle Manöver zur Erleichterung der Darmentleerung, etwa digitale Manipulation oder eine Beckenbodenunterstützung
  • weniger als 3 spontane Stuhlgänge pro Woche

Weicher Stuhl kommt ohne Abführmittel kaum vor. Die Beschwerden passen dann auch nicht besser zu einem Reizdarm.

Wie oft ist normal?

Die Häufigkeit des Stuhlgangs ist individuell sehr unterschiedlich. Manche Menschen gehen 3-mal täglich auf Toilette, andere nur 3-mal in der Woche. Beides ist völlig normal. Die Häufigkeit hängt auch davon ab, wie ballaststoffreich die Nahrung ist. Die NHS hält eine Verstopfung dann für wahrscheinlich, wenn jemand in der vergangenen Woche weniger als 3 Mal Stuhlgang hatte oder seltener auf die Toilette geht als sonst. Typische Begleitzeichen sind trockene, klumpige Konsistenz, Schmerzen beim Pressen, ein Bauchschmerz und ein Blähbauch.

Häufige Ursachen

Als Medikamente, die eine Obstipation begünstigen können, führt die Leitlinie unter anderem auf: starke Schmerzmittel aus der Gruppe der Opioide, bestimmte Antidepressiva, Mittel gegen Epilepsie, Allergiemittel, kalziumhaltige Magenmittel, Blutdruckmittel und entwässernde Mittel. Wer ein solches Präparat einnimmt, sollte die verschreibende Ärztin oder den Arzt ansprechen.

Die NHS nennt als häufigste Ursachen eine zu geringe Ballaststoffzufuhr, zu wenig Flüssigkeit, zu wenig Bewegung, langes Sitzen oder Liegen, das regelmäßige Übergehen des Stuhldrangs, eine Umstellung der Ernährung oder des Tagesablaufs, Nebenwirkungen von Medikamenten sowie Stress, Angst und Depression. Eine Erkrankung wie eine Divertikelkrankheit oder eine Krebserkrankung des Darms kann Verstopfung ebenfalls auslösen, das ist laut NHS aber selten.

Verstopfung stellt sich häufig beim Reisen ein. Sie tritt häufiger bei Menschen auf, die über 65 Jahre alt sind, und während einer Schwangerschaft sowie nach der Geburt. Auch die Psyche spielt eine Rolle: Das IQWiG beschreibt, dass Menschen Bauchschmerzen, Durchfall oder Verstopfung bekommen können, wenn sie gestresst sind oder sich über etwas ärgern.

Die Leitlinie beziffert den Anteil der Menschen mit chronischer Verstopfung ab einem Alter von 60 Jahren auf etwa 15 bis 20 Menschen von 100. Für über 85-Jährige nennt sie 20 bis 37 von 100.

Ballaststoffe, Trinken und Bewegung: was belegt ist

Ballaststoffe: Mit Ballaststoffen lässt sich die Stuhlfrequenz erhöhen. Deshalb empfiehlt die Leitlinie, bei Erwachsenen mindestens 30 g pro Tag anzustreben, und nennt dieselbe Menge als Richtwert. Ballaststoffe erhöhen die Stuhlmenge und beschleunigen den Weg des Stuhls durch den Darm. Ballaststoffsupplemente gelten als erste Strategie bei chronischer Obstipation, weil sie leicht umzusetzen sind, geringe Kosten verursachen und das Risiko schwerwiegender unerwünschter Ereignisse gering ist.

Eine Metaanalyse aus sieben randomisierten kontrollierten Studien beschreibt Ballaststoffe als mäßig wirksam, hinsichtlich der Stuhlfrequenz und einer geringeren Konsistenz. Dieselbe Auswertung nennt mäßige gastrointestinale Nebenwirkungen. Die Leitlinie ergänzt, dass eine Erhöhung der Ballaststoffzufuhr den Bedarf an Abführmitteln reduzieren kann. Für lösliche Ballaststoffe wie Psyllium (Flohsamen) ist die Datenlage besser als für unlösliche Ballaststoffe. Bei unangenehmen Begleitsymptomen wie Blähungen und Bauchkrämpfen empfiehlt die Leitlinie, die Zufuhr probeweise zu reduzieren und zunächst andere Maßnahmen zu bevorzugen.

Wie viel Ballaststoffe die Bevölkerung tatsächlich isst, zeigen die Daten der Nationalen Verzehrsstudie II. 75 Prozent der Frauen und 68 Prozent der Männer liegen unter dem Richtwert, die Zufuhr beträgt 23 g pro Tag bei Frauen und 25 g pro Tag bei Männern.

Trinkmenge: Auf eine tägliche Trinkmenge von 1,5–2 Litern sollte geachtet werden. Eine hierüber hinausgehende zusätzliche Flüssigkeitszufuhr hat keinen therapeutischen Effekt und sollte zur Therapie der Obstipation nicht empfohlen werden. Bei älteren Menschen empfiehlt die Leitlinie, je nach Herz- und Nierenfunktion täglich etwa 1 500 bis 1 700 ml zu trinken, bezogen auf 30 ml pro kg Körpergewicht und Tag.

Bewegung: Epidemiologische Daten aus großen Kohorten weisen nach Angaben der Leitlinie einen Zusammenhang zwischen körperlicher Inaktivität und Verstopfung nach. Hinreichende Studienbelege für einen therapeutischen Effekt einer gesteigerten körperlichen Aktivität fehlen. Bei Menschen mit starkem Übergewicht kann eine gesteigerte körperliche Aktivität ein sinnvoller Ansatz für die Therapie der Obstipation sein. Die NHS rät, eine tägliche Runde zu gehen oder zu laufen. Ein ein- oder mehrwöchiges Lauftraining veränderte bei Gesunden die Darmfunktion nicht verlässlich, und eine tägliche sportliche Aktivität von einer Stunde über die übliche Aktivität hinaus verbesserte die Obstipation bei Betroffenen ebenfalls nicht.

Toilettengewohnheiten

Gehen Sie auf die Toilette, wenn Sie müssen. Die NHS empfiehlt, eine regelmäßige Zeit und einen regelmäßigen Ort einzuhalten, sich beim Toilettengang Zeit zu lassen und den Drang nicht aufzuschieben. Die Leitlinie empfiehlt, eine regelmäßige Unterdrückung des Stuhldranges zu vermeiden, weil eine willkürliche zweiwöchige Unterdrückung des Stuhldranges bei Gesunden den Weg des Stuhls durch den Darm verlängert.

Die NHS rät, beim Toilettengang die Füße auf einen kleinen Hocker zu stellen und nach Möglichkeit die Knie über Hüfthöhe zu bringen. Bei hartem Stuhl zählt starkes Pressen laut Leitlinie zu den Symptomen der Obstipation, es tritt bei mehr als 25 Prozent der Stuhlentleerungen auf.

Zur Ernährung empfiehlt die NHS eine ausgewogene Kost mit Früchten, die Sorbitol enthalten, darunter Äpfel, Aprikosen, Weintrauben, Rosinen, Himbeeren und Erdbeeren. Sie rät außerdem, viel Wasser und andere Flüssigkeiten zu trinken, Alkohol zu meiden, die Ballaststoffe in der Ernährung schrittweise zu erhöhen und etwas Weizenkleie, Hafer oder Leinsamen hinzuzufügen. Eine Besserung kann innerhalb weniger Tage eintreten, manchmal dauert es mehrere Wochen.

Abführmittel nüchtern eingeordnet

Reichen Lebensstil, Ballaststoffe und Toilettengewohnheiten nicht aus oder werden sie schlecht vertragen, empfiehlt die Leitlinie eine konventionelle medikamentöse Therapie. Als Arzneimittel der ersten Wahl nennt sie Macrogol (Polyethylenglykol), Natriumpicosulfat und Bisacodyl.

Der verbreitete Glaube, der Darm gewöhne sich an Abführmittel und die Wirkung lasse dann nach, hält der Prüfung nicht stand. Die Leitlinie schreibt, die oft behauptete Gewöhnung an diese Abführmittel sei tatsächlich sehr selten, selbst bei Jahrzehnten langem Gebrauch. Bei den Wirkstoffen Bisacodyl und Natriumpicosulfat wurden Elektrolytverschiebungen im Serum auch bei bis zu Jahrzehnten langer Einnahme nicht beobachtet. Krampfartige Bauchschmerzen können als Ausdruck der motorischen Wirkung auftreten.

Zwischen den Wirkstoffen gibt es Unterschiede. Eine Cochrane-Metaanalyse verglich Lactulose mit Macrogol in zehn randomisierten kontrollierten Studien mit insgesamt 868 Teilnehmenden. Macrogol schnitt bei der Stuhlfrequenz pro Woche, bei der Stuhlkonsistenz und beim Bedarf an zusätzlichen Mitteln besser ab, bei der Linderung von Bauchschmerzen nur bei Kindern, bei Erwachsenen ließ sich kein Unterschied feststellen. Die Leitlinie ordnet Lactulose und Ballaststoffe als ähnlich wirksam ein und bewertet Lactulose im Hinblick auf Wirkung, Nebenwirkungen und die Notwendigkeit weiterer Abführmittel gegenüber Macrogol als unterlegen.

Weitere Gruppen nennt die Leitlinie. Zucker und Zuckeralkohole wie Lactulose, Lactitol, Sorbit und Lactose können erwogen werden; ihr Nachteil ist die bei vielen Patienten störende Gasbildung. Pflanzliche Abführmittel wie Sennes (Anthrachinone) können ebenfalls erwogen werden. Salinische Abführmittel wie Magnesiumhydroxid sind wirksam, werden wegen potenzieller unerwünschter Arzneimittelwirkungen eher nicht empfohlen. Paraffinöl soll nicht zur Behandlung der chronischen Obstipation eingesetzt werden.

Der Rahmen bleibt eng. Zur Selbstbehandlung ohne ärztliche Begleitung rät die NHS, Abführmittel nur kurzzeitig zu verwenden; die meisten wirken innerhalb von 3 Tagen. Unter ärztlicher Begleitung hält die Leitlinie eine Begrenzung des Einnahmezeitraums für unbegründet. Bei einer Opioidtherapie rät die Leitlinie, schon bei Beginn der Behandlung gegen Verstopfung vorzubeugen. Die NHS führt starke Schmerzmittel aus der Gruppe der Opioide ausdrücklich als Medikamente an, die eine Verstopfung verursachen können. Eine dauerhafte Einnahme gehört in ein Beratungsgespräch.

Warnzeichen: wann Sie zum Arzt gehen

Die Leitlinie nennt Warnsymptome, die eine weitergehende Abklärung rechtfertigen. Dazu zählen Blut im Stuhl, eine Blutarmut, ein unerklärter Gewichtsverlust von über 10 Prozent, eine Familien- oder Eigenanamnese mit Tumoren des Magen-Darm-Trakts, vergrößerte Lymphknoten, ein tastbarer Knoten im Bauch und eine Mangelernährung. Hinzu kommen ein Alter über 50 Jahre, ein fortschreitender Verlauf und eine kurze Vorgeschichte mit starken Beschwerden. Ohne Warnsymptome kann laut Leitlinie zunächst ein Behandlungsversuch erfolgen.

Die NHS rät zu einer ärztlichen Abklärung, wenn einer dieser Punkte auf Sie zutrifft:

  • Die Verstopfung bessert sich durch die Behandlung nicht.
  • Sie sind regelmäßig verstopft oder regelmäßig gebläht.
  • Sie haben Blut im Stuhl.
  • Sie haben Gewicht verloren, ohne es zu beabsichtigen.
  • Sie sind verstopft und fühlen sich die ganze Zeit müde.
  • Sie nehmen ein Medikament ein, das eine Verstopfung verursachen kann.
  • Sie bemerken eine plötzliche Veränderung Ihrer Stuhlgewohnheiten.
  • Sie haben Bauchschmerzen.

Bei lang anhaltender Verstopfung kann sich im letzten Teil des Dickdarms Stuhl aufstauen. Das Hauptsymptom ist Durchfall, der durch den aufgestauten Stuhl sickert. Die NHS hält fest, dass diese Komplikation behandelt werden muss und dass Betroffene den aufgestauten Stuhl nicht selbst entfernen sollen.

Eine Blutung im Stuhl sollten Sie zeitnah abklären lassen. Bei einem körperlichen Notfall mit starken Schmerzen, Erbrechen oder Zeichen eines Kreislaufzusammenbruchs rufen Sie den Notruf 112.

Häufig gestellte Fragen

Wie oft sollte ich zur Toilette gehen?

Es gibt keine Vorschrift. Manche Menschen gehen 3-mal täglich auf Toilette, andere nur 3-mal in der Woche, und beides ist völlig normal. Als Anhalt nennt die NHS weniger als 3 Stuhlgänge in der vergangenen Woche. Entscheidend ist die Kombination aus Häufigkeit, Stuhlkonsistenz und dem Aufwand beim Pressen.

Wie viele Ballaststoffe brauche ich am Tag?

Bei Erwachsenen gelten mindestens 30 g pro Tag als Richtwert. Laut Nationaler Verzehrsstudie II liegen 75 Prozent der Frauen und 68 Prozent der Männer darunter. Sie erreichen die Menge vor allem über Gemüse, Obst und Vollkornprodukte.

Wie lange darf ich Abführmittel nehmen?

Die Leitlinie nennt Macrogol, Natriumpicosulfat und Bisacodyl als Arzneimittel der ersten Wahl. Zur Selbstbehandlung ohne ärztliche Begleitung rät die NHS, Abführmittel nur kurzzeitig zu verwenden; unter ärztlicher Begleitung hält die Leitlinie eine Begrenzung des Einnahmezeitraums für unbegründet. Eine dauerhafte Einnahme besprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.

Hilft mehr Trinken bei Verstopfung?

Mehr Flüssigkeit hilft nur bis zu einer bestimmten Menge. Die Leitlinie empfiehlt, auf eine tägliche Trinkmenge von 1,5–2 Litern zu achten. Eine zusätzliche Flüssigkeitszufuhr darüber hinaus hat keinen therapeutischen Effekt und wird zur Behandlung der Obstipation nicht empfohlen.

Hilft Bewegung bei Verstopfung?

Ein Zusammenhang besteht, ein nachgewiesener Behandlungserfolg fehlt. Die Leitlinie beschreibt, dass epidemiologische Daten aus großen Kohorten einen Zusammenhang zwischen körperlicher Inaktivität und Verstopfung belegen. Ein therapeutischer Effekt gesteigerter Aktivität ist bisher nicht hinreichend belegt. Bei Menschen mit starkem Übergewicht kann mehr Bewegung trotzdem sinnvoll sein.

Warum bekomme ich mit zunehmendem Alter mehr Verstopfung?

Die Häufigkeit steigt mit dem Alter deutlich an. Die Leitlinie nennt für Menschen ab 60 Jahren etwa 15 bis 20 Menschen von 100 und für über 85-Jährige 20 bis 37 von 100. Als einen Grund dafür nennt sie einen Verlust an körperlicher Aktivität; ältere Menschen mit Verstopfung trinken zudem weniger als ältere Menschen ohne. Bei Warnzeichen gehen Sie in die Praxis.

Quellen

  1. Andresen V et al. Aktualisierte S2k-Leitlinie chronische Obstipation der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) und der Deutschen Gesellschaft für Neurogastroenterologie & Motilität (DGNM). April 2022, AWMF-Registriernummer 021–019. Z Gastroenterol 2022; 60: 1528–1572. Langfassung als PDF im AWMF-Leitlinien-Register
  2. Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Obstipation. Glossar auf gesundheitsinformation.de. gesundheitsinformation.de/glossar/obstipation.html
  3. Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Wie funktioniert der Darm? gesundheitsinformation.de/wie-funktioniert-der-darm.html
  4. NHS. Constipation. nhs.uk/conditions/constipation
  5. Lee-Robichaud H, Thomas K, Morgan J, Nelson RL. Lactulose versus Polyethylene Glycol for Chronic Constipation. Cochrane Database of Systematic Reviews 2010, Issue 7, Art. No.: CD007570. Polyethylene Glycol should be used in preference to Lactulose in the treatment of Chronic Constipation