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Pflanzenheilkunde

Was Kurkuma und Curcumin für die Gesundheit bringen

Kurkuma gilt als gesundes Gewürz, doch sein Hauptwirkstoff Curcumin kommt im Körper kaum an.

Pflanzenheilkunde12 Min. Lesezeit

Viele Packungen liefern Curcumin in hoher Konzentration und setzen Pfeffer dazu, der die Aufnahme erhöht. Genau diese Präparate stehen im Verdacht, die Leber zu schädigen.

Für Gelenkbeschwerden sammelt die Forschung Hinweise auf eine Wirkung. Bei Verdauungsbeschwerden stuft die Europäische Arzneimittelagentur Kurkuma als traditionelles pflanzliches Arzneimittel ein. Und für die Leber gilt eine deutlich schärfere Warnung.

Das Wichtigste in Kürze

  • Curcumin stammt aus dem Wurzelstock der Kurkuma und gehört zu den Curcuminoiden, einer Gruppe von Stoffen, denen Fachleute die gesundheitliche Wirkung der Pflanze zuschreiben. Der Wurzelstock enthält etwa 1 bis 5 Prozent Curcuminoide, Curcumin macht davon etwa 75 bis 80 Prozent aus.
  • Der Körper nimmt Curcumin schlecht auf. Deshalb setzen viele Hersteller Piperin aus schwarzem Pfeffer dazu. Wie stark dieser Zusatz die Aufnahme erhöht, schwankt zwischen den einzelnen Studien erheblich.
  • Systematische Übersichtsarbeiten finden für Kurkuma bei Arthrose am Knie eine bessere Wirkung als ein Scheinmittel. Gängige Schmerzmittel schneiden nicht besser ab. Die Qualität der untersuchten Studien bleibt allerdings eingeschränkt.
  • Die EMA empfiehlt eine ärztliche Abklärung, wenn Verdauungsbeschwerden länger als zwei Wochen andauern. Das US-National Center for Complementary and Integrative Health hält herkömmliche Präparate in der empfohlenen Menge bis zu zwei oder drei Monate lang für wahrscheinlich sicher.
  • Präparate mit verbesserter Aufnahme können die Leber schädigen. Das NCCIH nennt Müdigkeit, Übelkeit, schlechten Appetit, dunkel gefärbten Urin und Gelbsucht als Anzeichen, bei denen Sie das Produkt sofort absetzen und ärztlichen Rat einholen sollten.

Kurkuma, Curcumin und was übrig bleibt

Kurkuma (Curcuma longa) gehört zur Ingwerfamilie. Das Gewürz stammt aus dem Wurzelstock, dem unterirdischen Teil der Pflanze. Dieser Wurzelstock enthält etwa 1 bis 5 Prozent Curcuminoide. Curcuminoide bezeichnet eine Gruppe von Stoffen, denen Fachleute die gesundheitliche Wirkung der Pflanze zuschreiben.

Innerhalb dieser Gruppe nimmt Curcumin den größten Anteil ein, und zwar etwa 75 bis 80 Prozent. Die beiden anderen Curcuminoide heißen Demethoxycurcumin mit etwa 15 bis 20 Prozent und Bisdemethoxycurcumin mit etwa 3 bis 5 Prozent.

Reines Curcumin ist ein gereinigter Auszug aus dem Wurzelstock und trägt als Lebensmittelfarbstoff die Zusatzstoffnummer E100. Für diesen Farbstoff nennt das BfR einen Mindestgehalt von 90 Prozent Curcuminoiden. Nahrungsergänzungsmittel enthalten meist Curcumin-angereicherte Extrakte. Deren genaue Zusammensetzung schwankt je nach Herstellungsverfahren erheblich.

Warum der Körper Curcumin schlecht aufnimmt

Curcumin erreicht das Blut nur in kleinen Mengen. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) nennt dafür zwei Gründe. Curcumin wird über den Magen-Darm-Trakt schlecht aufgenommen, und der aufgenommene Anteil wird anschließend in Leber und Darm stark abgebaut.

Deshalb setzen viele Hersteller Piperin dazu, einen natürlichen Inhaltsstoff des schwarzen Pfeffers. Piperin kann die Aufnahme von Curcumin erhöhen. Wie stark dieser Effekt ausfällt, unterscheidet sich von Versuch zu Versuch. Bei einem Versuch an Freiwilligen steigerte die gleichzeitige Gabe von Piperin die Bioverfügbarkeit, also den Anteil des Curcumins, der im Blut ankommt, um etwa den Faktor 20. In Versuchen an Ratten fiel die Steigerung mit etwa dem Faktor 1,2 bis 1,7 deutlich geringer aus.

Auch andere Herstellungsverfahren steigern die Aufnahme. Bei sogenannten mizellaren Zubereitungen scheint laut BfR eine Steigerung um mehr als das Hundertfache möglich. Wie stark ein Präparat die Aufnahme erhöht, lässt sich deshalb nicht allgemein sagen. Die Stärke des Effekts hängt von der Menge beider Stoffe und von ihrem Verhältnis zueinander ab.

Was Übersichtsarbeiten zu Gelenken zeigen

Eine indonesianische systematische Übersichtsarbeit nennt für Arthrose am Knie einen Anteil von 24 von 100 Erwachsenen und führt sie als bedeutende Ursache von Behinderungen an.

Ein Team um Rudy Hidayat hat zehn randomisierte Studien mit 786 Patienten ausgewertet. Bei diesen Studien entscheidet der Zufall darüber, wer das Curcumin und wer ein Scheinmittel bekommt. Die untersuchten Menschen erhielten das Präparat über 4 bis 6 Wochen. Curcuma longa schnitt dabei in der Schmerzskala besser ab als das Scheinmittel. In der Gesamtbewertung des Knies lag die Kurkuma gegenüber gängigen Schmerzmitteln nicht schlechter. Die Autoren verweisen zugleich auf Schwächen und Unterschiede der Studien und fordern weitere Forschung.

Eine zweite systematische Übersichtsarbeit um Jie Feng fasste 15 Studien mit 1670 Patienten zusammen. Auch dort lag die Kurkuma beim Schmerz über dem Scheinmittel und erreichte bei Schmerz und Funktion das Niveau gängiger Schmerzmittel. Nebenwirkungen traten nicht häufiger auf als unter dem Scheinmittel. Die Autoren mahnen trotzdem zur Zurückhaltung, weil die Studien durchgehend von geringer Qualität waren und die Ergebnisse stark streuen.

Eine dritte systematische Übersichtsarbeit um Liuting Zeng wertete 29 randomisierte Studien mit 2396 Teilnehmenden und fünf Arten von Arthritis aus, darunter rheumatoide Arthritis, Arthrose und Gicht. Insgesamt erwiesen sich die Präparate als sicher. Die Autoren halten die Aussagekraft wegen der geringen Zahl und Qualität der Studien für eingeschränkt.

Das NCCIH nennt die ersten Belege bei Arthrose positiv. Für ein abschließendes Urteil fehlen Studien höherer Qualität.

Verdauung: was die EMA empfiehlt

Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) führt den Wurzelstock als traditionelles pflanzliches Arzneimittel zur Linderung von Verdauungsstörungen. Genannt werden ein Völlegefühl, langsame Verdauung und Blähungen. Die Empfehlung beruht auf der langjährigen traditionellen Anwendung, nicht auf großen klinischen Studien.

Die Monografie gilt für Erwachsene und ältere Menschen. Für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren empfiehlt die EMA die Anwendung nicht, weil dafür keine ausreichenden Daten vorliegen. In der Schwangerschaft und während der Stillzeit empfiehlt die EMA die Einnahme ebenfalls nicht.

Zur Dauer der Einnahme macht die EMA eine klare Vorgabe: Dauern die Beschwerden länger als 2 Wochen, soll eine Ärztin oder ein Arzt konsultiert werden. Werden die Beschwerden während der Einnahme schlimmer, gilt dasselbe.

Wer überempfindlich auf den Wirkstoff reagiert, darf das Präparat nicht einnehmen. Außerdem rät die EMA von der Einnahme bei einem Verschluss des Gallengangs, bei einer Gallenblasenentzündung, bei Lebererkrankungen, bei Gallensteinen und bei anderen Erkrankungen der Gallenwege ab. Grund ist eine mögliche Anregung der Gallenproduktion.

Als mögliche Nebenwirkungen nennt die EMA einen trockenen Mund, Blähungen und eine Reizung des Magens. Wie häufig diese Beschwerden auftreten, weiß die Behörde nicht. Wechselwirkungen mit Arzneimitteln hat sie für den traditionellen Anwendungsbereich nicht berichtet.

Leberschäden durch Nahrungsergänzungsmittel

Das US-National Center for Complementary and Integrative Health (NCCIH) führt Leberschäden bei Curcumin-Präparaten mit verbesserter Aufnahme ausdrücklich als mögliches Risiko.

Für Curcumin gilt eine akzeptable tägliche Aufnahmemenge von 3 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht. Abgeleitet hat sie ein internationales Expertengremium (JECFA), das BfR legt sie seiner Bewertung zugrunde. Gemeint ist die Menge, die ein Mensch täglich über die gesamte Lebenszeit aufnehmen kann, ohne dass ein Gesundheitsrisiko erkennbar ist. Diese Höchstmenge gilt für alle Quellen zusammen, also auch für Gewürz und Farbstoff.

Wird diese Menge längerfristig überschritten, auch nur geringfügig, können laut BfR gesundheitlich unerwünschte Wirkungen auftreten, vor allem bei empfindlichen Menschen. Das BfR hat zwei Nahrungsergänzungsmittel, die Landesuntersuchungsbehörden begutachtet hatten, als Beispiele ausgewertet. Die empfohlene Tagesdosis des einen enthielt 583 mg Curcumin. Für eine Person mit 70 kg Körpergewicht entspricht das etwa 8,3 mg Curcumin pro kg und Tag und liegt damit deutlich über der Höchstmenge. In einem zweiten Produkt wurden mindestens 428 mg Curcumin und 9,6 mg Piperin an einem Tag gemessen, bei einer Person mit 70 kg Körpergewicht etwa 6,1 mg Curcumin pro kg und Tag.

In Italien wurden Verdachtsfälle über ein Meldesystem für pflanzliche Produkte erfasst. Eine dort ausgewertete Fallserie umfasst 28 Verdachtsfälle von akuter Hepatitis nach Curcumin-Produkten. Das mittlere (mediane) Alter der Betroffenen lag bei 55 Jahren, die Altersspanne reichte von 27 bis 71 Jahren. Überwiegend waren Frauen betroffen. Meist handelte es sich um Kombinationspräparate mit hochdosiertem Curcumin und weiteren Pflanzenstoffen, häufig Piperin. Zwischen der ersten Einnahme und dem Auftreten der Beschwerden lagen 8 Tage bis 8 Monate. Für 18 dieser Fälle ließ sich die aufgenommene Curcuminmenge schätzen. In zwei Dritteln der berichteten Fälle lag sie etwa 1,6- bis 7-fach über der Höchstmenge.

Bei den meisten Betroffenen verschwanden die Beschwerden nach dem Absetzen der Produkte. In einem Fall verschlechterten sie sich, als die Person das Produkt erneut einnahm, und gingen nach dem zweiten Absetzen wieder zurück. Das BfR hält fest, dass die genaue Ursache unbekannt bleibt. Neben dem Curcumin können weitere Bestandteile der Präparate, zusätzlich eingenommene Arzneimittel oder Wechselwirkungen beteiligt gewesen sein. Bei einzelnen Betroffenen ergab eine Gewebeprobe der Leber eine akute Hepatitis.

Ein US-weites Register für Arzneimittelschäden hat zehn Fälle von Leberschäden in Verbindung mit Kurkuma erfasst. Acht Betroffene waren Frauen, das mittlere Alter lag bei 56 Jahren. In neun Fällen handelte es sich um eine Schädigung der Leberzellen. Fünf Menschen mussten im Krankenhaus behandelt werden, eine Person starb an akutem Leberversagen. Die Beschwerden traten 1 bis 4 Monate nach Beginn der Einnahme auf. In drei der sieben chemisch untersuchten Präparate war Piperin enthalten.

Das BfR schreibt, dass die meisten der ihm bekannten Fälle oberhalb der Höchstmenge auftraten, einzelne jedoch bei geringeren Mengen. Eine abschließende Bewertung ist auf dieser Datenlage nicht möglich.

Das NCCIH nennt fünf Anzeichen einer Leberschädigung: Müdigkeit, Übelkeit, schlechter Appetit, dunkel gefärbter Urin und Gelbsucht. Wenn eines dieser Zeichen bei Ihnen auftritt, sollten Sie die Einnahme sofort beenden und ärztlichen Rat einholen.

Wechselwirkungen mit Arzneimitteln

Für den traditionellen Anwendungsbereich hat die EMA keine Wechselwirkungen mit Arzneimitteln berichtet.

Das BfR hält Wechselwirkungen für möglich: Da die meisten Betroffenen zusätzlich ein oder mehrere Arzneimittel einnahmen, könnten Wechselwirkungen zwischen Curcumin oder Piperin und diesen Medikamenten zur Leberschädigung beigetragen haben.

Auch für Piperin hat das BfR eine eigene toxikologische Bewertung vorgenommen. Danach sollte eine tägliche Zufuhr von 2 mg isoliertem oder angereichertem Piperin bei Erwachsenen mit einem Körpergewicht von 70 kg nicht überschritten werden. In den beiden geprüften Nahrungsergänzungsmitteln lagen die gemessenen Piperinmengen mit 10,3 mg und 9,6 mg an einem Tag über dieser Grenze.

Das NCCIH rät allen Menschen, die Medikamente einnehmen, vor der Einnahme eines pflanzlichen Produkts mit ihrer Ärztin oder ihrem Arzt zu sprechen. Das BfR ergänzt, dass jede Bewertung eines Curcumin-Produkts anhand seiner genauen Zusammensetzung erfolgen muss, weil sich die Gehalte von Produkt zu Produkt stark unterscheiden.

Kurkuma in der Küche

Das BfR zählt Gewürze zu den möglichen Quellen einer Curcumin-Aufnahme, neben Nahrungsergänzungsmitteln und dem Farbstoff E100.

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit hat die tägliche Aufnahme von Curcumin aus E100 geschätzt. Bei Erwachsenen liegt der Mittelwert bei 0,2 bis 0,6 mg Curcumin pro kg Körpergewicht und Tag. Der höchste abgeschätzte Wert liegt bei 0,4 bis 1,5 mg. Beide Werte liegen unter der Höchstmenge von 3 mg.

Wer Curcumin als Präparat einnimmt, sollte auf einen Piperin-Zusatz oder eine verbesserte Aufnahme achten und die Einnahme ärztlich besprechen.

Häufig gestellte Fragen

Kann Kurkuma die Leber schädigen?

Es gibt Berichte über Leberschäden, vor allem nach hochdosierten Präparaten, oft kombiniert mit Piperin oder anderen Pflanzenstoffen. Als akzeptable Höchstmenge gelten 3 mg Curcumin pro kg Körpergewicht und Tag. In zwei Dritteln der italienischen Fälle lag die aufgenommene Menge etwa 1,6- bis 7-fach über dieser Höchstmenge. In einer Fallserie aus den USA mit zehn Betroffenen mussten fünf ins Krankenhaus, eine Person starb an akutem Leberversagen. Das NCCIH nennt Müdigkeit, Übelkeit, schlechten Appetit, dunkel gefärbten Urin und Gelbsucht als Zeichen, bei denen Sie die Einnahme sofort beenden sollten.

Wie lange darf ich Kurkuma einnehmen?

Für Verdauungsbeschwerden nennt die EMA zwei Wochen. Dauern die Beschwerden länger, soll eine Fachperson konsultiert werden. Das NCCIH hält herkömmliche Curcumin-Präparate in der empfohlenen Menge bis zu zwei oder drei Monate lang für wahrscheinlich sicher. Für Präparate mit verbesserter Aufnahme nennt das BfR keine Zeitgrenze und sieht hier noch Forschungsbedarf.

Wirkt Kurkuma bei Knieschmerzen besser als ein Schmerzmittel?

Zwei unabhängige Übersichtsarbeiten kommen zu einem ähnlichen Ergebnis. Kurkuma schnitt in der Schmerzskala besser ab als ein Scheinmittel und lag gegenüber gängigen Schmerzmitteln nicht schlechter. Eine der beiden Arbeiten fand Nebenwirkungen nicht häufiger als unter dem Scheinmittel. Der Haken bleibt die Qualität der Studien: Beide Teams mahnen selbst zur Zurückhaltung, weil die untersuchten Arbeiten von geringer Qualität waren und ihre Ergebnisse stark streuen.

Darf ich Kurkuma in der Schwangerschaft oder Stillzeit nehmen?

Die EMA empfiehlt die Einnahme in der Schwangerschaft und während der Stillzeit nicht, weil die Datenlage fehlt. Das NCCIH hält den Gebrauch von Curcumin-Supplementen in der Schwangerschaft für möglicherweise unsicher und stellt die Datenlage beim Stillen als kaum bekannt dar. Für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren empfiehlt die EMA eine Anwendung ebenfalls nicht.

Was ist mit Curcumin-Cremes gegen Gelenkschmerzen?

Ob eine Curcumin-Salbe bei Schmerzen im arthrotischen Knie hilft, lässt sich nach dem NCCIH nicht sagen. Als mögliche Reaktion auf die äußerliche Anwendung nennt die Behörde Quaddeln und Juckreiz. Bei der Einnahme kann Curcumin Übelkeit und Erbrechen, Sodbrennen, Magenbeschwerden, Durchfall oder Verstopfung auslösen.

Was ist der Unterschied zwischen Kurkuma und Curcumin?

Kurkuma ist die Pflanze aus der Ingwerfamilie. Der gehandelte Wurzelstock enthält etwa 1 bis 5 Prozent Curcuminoide. Curcumin ist der größte Teil dieser Gruppe und macht davon etwa 75 bis 80 Prozent aus. Als Farbstoff E100 handelt es sich um einen gereinigten Auszug aus dem Wurzelstock mit mindestens 90 Prozent Curcuminoiden. Nahrungsergänzungsmittel enthalten meist Curcumin-angereicherte Extrakte statt des Pulvers.

Quellen

  1. European Medicines Agency, Committee on Herbal Medicinal Products (2018). European Union herbal monograph on Curcuma longa L., rhizoma. EMA/HMPC/329755/2017. https://www.ema.europa.eu/en/documents/herbal-monograph/final-european-union-herbal-monograph-curcuma-longa-l-rhizoma-revision-1_en.pdf
  2. National Center for Complementary and Integrative Health. Turmeric. https://www.nccih.nih.gov/health/turmeric
  3. Bundesinstitut für Risikobewertung (2021). Curcumin in Nahrungsergänzungsmitteln: Gesundheitlich akzeptable tägliche Aufnahmemenge kann überschritten werden. Stellungnahme Nr. 040/2021 des BfR vom 14. Dezember 2021. https://www.bfr.bund.de/cm/343/curcumin-in-nahrungsergaenzungsmitteln-gesundheitlich-akzeptable-taegliche-aufnahmemenge-kann-ueberschritten-werden.pdf
  4. Hidayat R, Parlindungan F, Nisa JI, Mahendra AI, Indika MI, Efendi C. Efficacy of Curcuma longa in relieving pain symptoms of knee osteoarthritis patients: a systematic review and meta-analysis of clinical trials. Journal of Rheumatic Diseases. https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC11659657/
  5. Feng J, Li Z, Tian L, Mu P, Hu Y, Xiong F, Ma X. Efficacy and safety of curcuminoids alone in alleviating pain and dysfunction for knee osteoarthritis: a systematic review and meta-analysis of randomized controlled trials. BMC Complementary Medicine and Therapies. https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC9580113/
  6. Zeng L, Yang T, Yang K, Yu G, Li J, Xiang W, Chen H. Efficacy and Safety of Curcumin and Curcuma longa Extract in the Treatment of Arthritis: A Systematic Review and Meta-Analysis of Randomized Controlled Trial. Frontiers in Immunology. https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC9353077/
  7. Halegoua-DeMarzio D, Navarro V, Ahmad J, et al. Liver Injury Associated with Turmeric: a Growing Problem: Ten Cases from the Drug-Induced Liver Injury Network [DILIN]. The American Journal of Medicine. https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC9892270/