Der Atem wird vom autonomen Nervensystem gesteuert und lässt sich trotzdem bewusst verändern. In der Anspannung wird er kurz und flach, das Zwerchfell arbeitet kaum. Wer ihn verlangsamt, verschiebt die Körperreaktion in Richtung Erholung. Dieser Überblick zeigt drei Übungen für den Alltag, wie lange sie sinnvoll sind und wann Sie aufhören sollten.
Belegt ist der Nutzen am besten für die Atemarbeit. Bei den meisten Menschen wirkt sie mild, bei manchen kaum merklich. Genau das ist der Punkt: Wer erwartet, dass fünf Minuten vor dem Termin im Büro den Stress des Tages auflösen, wird enttäuscht. Wer fünf Minuten täglich übt, berichtet nach einigen Wochen über eine ruhigere Grundlage.
Das Wichtigste in Kürze
- Etwa 5 bis 6 vollständige Atemzüge pro Minute sind der am besten untersuchte Rhythmus. Das Ausatmen dauert länger als das Einatmen.
- Übungen mit fünf Minuten oder mehr Dauer und mehrmals pro Woche brachten in einer Auswertung von 58 Studien mehr als kurze Einmalübungen.
- Schnelle Atemrhythmen waren dabei seltener wirksam. Übungen mit langen Atempausen können Schwindel auslösen, besonders für Ungeübte.
- Eine Metaanalyse von 12 randomisierten kontrollierten Studien mit 785 Erwachsenen fand einen kleinen bis mittleren Effekt auf die selbst eingeschätzte Stressbelastung.
- Atemübungen begleiten eine Psychotherapie, sie ersetzen sie nicht. Bei anhaltender Angst und Panik ist eine Fachperson die richtige Anlaufstelle.
Was Stress mit dem Atem macht
Die Ruheatmung eines Erwachsenen liegt bei etwa 12 Atemzügen pro Minute und darüber. In Stresssituationen steigt die Zahl, und jeder Atemzug wird flacher. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) beschreibt diesen Ablauf für Angstzustände: Die Nebenniere setzt das Hormon Adrenalin frei, das Herz schlägt schneller, die Atemzüge werden kurz und flach.
Das autonome Nervensystem hat zwei Seiten. Der Sympathikus bringt den Körper auf Drehzahl, er erhöht Puls und Blutdruck und spannt die Muskulatur an. Der Parasympathikus bremst wieder herunter. Beide arbeiten ohne Ihr Zutun. Beim Atem können Sie mitwirken, ohne dass eine der beiden Bahnen ihre Arbeit einstellt.
Eine Übersichtsarbeit zu langsamem Atmen hat 15 Studien an gesunden Erwachsenen ausgewertet. Langsames Atmen mit weniger als zehn Atemzügen pro Minute erhöhte die Herzschlagvariabilität und die respiratorische Sinusarrhythmie, also das Auf und Ab des Pulses im Takt des Atems. Im Hirnstrombild nahm die Alpha-Aktivität zu und die Theta-Aktivität ab. Beides wird mit Ruhe und gelenkter Aufmerksamkeit in Verbindung gebracht. Befund und Erleben passten zusammen: Wer sich ruhiger fühlte, zeigte auch die physiologischen Veränderungen.
Langsames Atmen als Grundregel
Am besten untersucht ist ein Tempo, das deutlich langsamer liegt als Ihr Alltagstempo. Die Auswertung der vorhandenen randomisierten kontrollierten Studien nennt etwa 5 bis 6 Atemzüge pro Minute. Das ist halb so schnell wie die Ruheatmung, mit der die meisten Erwachsenen beginnen. Der Unterschied fällt auf, sobald Sie ihn einmal gezählt haben.
Eine Regel hat sich in den Studienprotokollen bewährt: Das Ausatmen dauert länger als das Einatmen. Der Körper geht beim Ausatmen von der Aktivierung in Richtung Erholung. Je länger diese Phase dauert, desto mehr arbeitet der Parasympathikus. Wem das schwerfällt, gibt Ein- und Ausatmen dieselbe Zeit, etwa je 5 Sekunden. Dann zählt nur die Summe, etwa 10 Sekunden für einen vollständigen Atemzug.
Zusätzliche Hilfen sind möglich, aber nicht nötig. Ein Summen beim Ausatmen, ein leises Zischen oder das Ausatmen durch einen Spalt zwischen den Lippen verlängern das Ausatmen und bremsen den Atemrhythmus. Sie brauchen dafür nichts. Ein gleichmäßiger Taktgeber hilft vor allem dann, wenn Ihre eigene Zählung unruhig bleibt.
Drei Übungen für den Alltag
1. Verlängertes Ausatmen
Diese Übung kommt ohne Atempausen aus und ist deshalb auch für Ungeübte geeignet.
- Setzen Sie sich aufrecht hin oder legen Sie sich flach. Eine Hand liegt auf dem Bauch.
- Atmen Sie 4 Sekunden langsam durch die Nase ein. Die Hand auf dem Bauch bewegt sich nach außen.
- Atmen Sie 6 Sekunden langsam und vollständig aus. Der Bauch zieht sich wieder nach innen.
- Beginnen Sie ohne Pause mit dem nächsten Atemzug. Bleiben Sie 5 Minuten dabei.
Der Rhythmus 4 Sekunden ein und 6 Sekunden aus ist ein guter Einstieg. Fällt 6 Sekunden Ausatmen schwer, halten Sie 4 Sekunden Ausatmen. Das Tempo ist weniger wichtig als das Verhältnis.
2. Bauchatmung
Bauchatmung macht sichtbar, was in der Anspannung passiert: Das Zwerchfell ruht fast. Diese Übung weckt es wieder auf.
- Legen Sie die eine Hand auf das Brustbein, die andere unterhalb des Nabels.
- Atmen Sie durch die Nase ein. Die Hand am Bauch wandert nach außen, die Hand am Brustbein bleibt ruhig.
- Atmen Sie durch den Mund aus, locker und vollständig. Die Bauchdecke bewegt sich wieder nach innen.
- Fahren Sie 5 Minuten fort. Lassen Sie die Hände liegen und spüren Sie nur mit.
Die Hand am Bauch ist Ihre Kontrolle. Solange sich der Bauch unter der Hand bewegt und das Brustbein ruhig bleibt, atmen Sie richtig. In einer Studie mit 40 Erwachsenen führte Training der Zwerchfellatmung über 20 Einheiten in acht Wochen zu besserer Aufmerksamkeit, weniger negativer Stimmung und niedrigeren Cortisolwerten. Diese Studie war klein und nutzte eine Rückmeldung über ein Gerät. Für den Alltag genügt die Hand auf dem Bauch.
3. Box-Atmung
Box-Atmung ist in vier gleich lange Phasen eingeteilt. Der Name kommt von einem Quadrat: vier Seiten, je vier Sekunden. Die Atempausen sind fester Bestandteil und damit auch die Stelle, an der es Probleme geben kann.
- Atmen Sie 4 Sekunden durch die Nase ein.
- Halten Sie 4 Sekunden die Luft an.
- Atmen Sie 4 Sekunden vollständig aus.
- Halten Sie nochmals 4 Sekunden die Lunge leer. Danach beginnt der nächste Atemzug.
- Führen Sie das Ganze 6 Minuten durch.
Dieses Protokoll wird in Studien zu Stress im Arbeitsalltag eingesetzt. Für die beiden Haltephasen gilt: Sie müssen die Luft nicht lange halten. Wird es Ihnen dabei unangenehm, lassen Sie die Pausen künftig weg und üben Sie nur noch das Ausatmen. Sie verlieren den Namen der Technik, behalten aber den Rhythmus.
Was die Forschung belegt
Die belastbarste Aussage stammt aus einer Metaanalyse in der Fachzeitschrift Scientific Reports. Die Forscherinnen und Forscher werteten 12 randomisierte kontrollierte Studien mit insgesamt 785 Erwachsenen aus. Gegenüber Kontrollgruppen ohne Atemarbeit berichteten die Atemgruppen geringere selbst eingeschätzte Stressbelastung. Die Effektstärke lag bei 0,35 im Bereich zwischen klein und mittel. Für Angst ergaben sich ähnliche Werte aus 20 Studien, für depressive Beschwerden aus 18 Studien. Ein Maß für die Unterschiedlichkeit der einzelnen Studien lag bei 42 Prozent, also im mittleren Bereich.
Eine weitere Auswertung von 58 Studien mit 72 Ateminterventionen kam zu einem ähnlichen Bild: 54 dieser Interventionen führten zu einer messbaren Minderung von Stress oder Angst. Wirksame Ansätze zeichneten sich dadurch aus, dass sie kein rein schnelles Atemtempo nutzten, nicht unter 5 Minuten dauerten, eine Anleitung durch eine Person oder ein Video bekamen, mehrere Einheiten umfassten und über mindestens eine Woche geübt wurden.
Bei Menschen mit diagnostizierten psychischen Erkrankungen ist die Datenlage dünner. Eine Übersichtsarbeit zu Prāṇāyāma, den traditionellen Atemübungen des Yoga, fand 6 randomisierte kontrollierte Studien mit 517 Patientinnen und Patienten. Gegenüber einer Warteliste war der Effekt auf die Symptome klein, mit einer standardisierten Differenz von 0,27. Gegenüber der üblichen Versorgung ergab sich kein Unterschied. Eine Wirkung auf Depressionen zeigte sich nicht.
Für die Praxis heißt das: Atemarbeit ist eine vernünftige Ergänzung zu Bewegung, ausreichend Schlaf und einer ehrlichen Auseinandersetzung mit den Stressursachen. Das IQWiG empfiehlt Entspannungsverfahren und Atemübungen bei Angststörungen ausdrücklich als Teil des Angebots, weist darauf hin, dass sie häufig im Rahmen psychotherapeutischer Behandlungen zum Einsatz kommen, und nennt die kognitive Verhaltenstherapie als wichtigste Säule.
Was die Forschung nicht belegt
Drei Einschränkungen sollten Sie kennen, bevor Sie sich auf große Versprechen einlassen.
Der Effekt ist klein bis mittel. Eine Effektstärke von 0,35 ist ein realistischer, aber bescheidener Wert. Atemarbeit ersetzt keine Behandlung einer Angststörung oder Depression. Die Metaanalyse selbst warnt ausdrücklich davor, die Beweislage mit dem gesellschaftlichen Interesse an Atemübungen zu verwechseln.
Viele untersuchte Studien waren methodisch schwach. Die meisten eingeschlossenen Arbeiten wurden von den Autoren und Autorinnen als Studien mit mittlerem Risiko für Verzerrung eingestuft. Eine große randomisierte kontrollierte Studie zeigt die Problematik. Sie randomisierte 400 Erwachsene auf kohärentes Atmen mit etwa 5,5 Atemzügen pro Minute oder auf ein placeboähnliches Atmen mit 12 Atemzügen pro Minute, jeweils 10 Minuten täglich über vier Wochen. Am Ende gab es zwischen beiden Gruppen keinen Unterschied beim Stress, für Angst, für depressive Beschwerden oder für das Wohlbefinden. In beiden Gruppen ging es besser.
Ob mehr automatisch mehr bringt, ist offen. Die Auswertung von 58 Studien empfiehlt häufigeres Üben. Die Metaanalyse fand keinen signifikanten Zusammenhang zwischen der Dauer des Trainings zu Hause und der gemessenen Wirkung. Und ein direkter Vergleich der Verfahren untereinander, wie ihn eine Netzwerk-Metaanalyse liefern würde, fehlt. Sie entscheiden also nach Gefühl und nach Verträglichkeit.
Wann Sie aufhören sollten
Manche Atemübungen verschlimmern das, was sie lindern sollen. Das passiert durch Überatmung, also dann, wenn Sie mehr Luft aufnehmen, als der Stoffwechsel braucht. Fachlich heißt das Hyperventilation. Sie entsteht, wenn die Atemfrequenz stark steigt und die Atemzüge dabei flach bleiben. Eine Übersichtsarbeit zur Atmung unter Stress beschreibt dieses Muster ab einer Frequenz von mehr als 20 Atemzügen pro Minute.
Anzeichen einer Überatmung sind Benommenheit, Schwindel, Zittern und Schwitzen. Das IQWiG nennt diese Beschwerden ebenfalls als Symptome von Angst. Wird der Atem während der Übung schnell und flach, war die Technik zu intensiv. Kommt Atemnot mit Herzrasen und Angst ohne Übung, kann es eine Panikattacke sein.
Kehren Sie in beiden Fällen auf das normale Atemtempo zurück. Lassen Sie alle Pausen weg und atmen Sie gleichmäßig durch die Nase. Von der Empfehlung, in eine Papiertüte zu atmen, sollten Sie Abstand nehmen. Sie erschwert das Atmen und macht die Situation unangenehmer.
Wann aus Sorgen eine Angststörung wird, beschreibt das IQWiG so: Eine generalisierte Angststörung liegt vor, wenn die Ängste mindestens sechs Monate andauern, unkontrollierbar werden, den Alltag beeinträchtigen und mit mindestens drei körperlichen Symptomen einhergehen, etwa beschleunigtem Puls, Zittern oder Muskelverspannungen. Etwa 5 Prozent aller Menschen erhalten diese Diagnose im Laufe ihres Lebens. Erreichen Sie diese Schwelle, holen Sie bitte professionelle Hilfe, statt den Atem zu zählen.
So verankern Sie die Übung
Der häufigste Grund für das Scheitern ist ein Plan, der an einem freien Abend beginnt und am nächsten Tag aufhört. Aus den 58 ausgewerteten Studien lassen sich fünf konkrete Empfehlungen ableiten.
- Fünf Minuten sind die Untergrenze. Alles darunter brachte in der Auswertung seltener einen messbaren Erfolg.
- Nutzen Sie eine Anleitung. Eine Person oder ein kurzes Video hilft mehr als die alleinige Improvisation, weil Sie den Rhythmus sonst verlieren.
- Hängen Sie die Übung an etwas Bestehendes. Nach dem ersten Kaffee, nach dem Mittagessen, vor dem ersten Telefonat.
- Lassen Sie schnelle Rhythmen weg. In der Auswertung waren rein schnelle Techniken am wenigsten wirksam.
- Notieren Sie nach vier Wochen Ihre eigene Einschätzung. Das ist ehrlicher als die Erinnerung an die erste Woche.
Häufig gestellte Fragen
Wie oft muss ich Atemübungen machen, damit sie helfen?
Ein Studienprotokoll zu Atemarbeit im Arbeitsalltag sieht 6 Minuten an einem Stück vor. Andere Ansätze rechnen mit Einheiten ab 5 Minuten, die mehrmals pro Woche stattfinden. Welche Menge die richtige ist, hängt davon ab, was Sie erreichen wollen. Gegen eine akute Anspannung hilft eine Einheit am Tag. Für einen dauerhaften Unterschied zählt die Wiederholung über Wochen.
Warum soll das Ausatmen länger dauern?
Beim Ausatmen sinken Puls und Blutdruck, und der Parasympathikus bekommt den stärkeren Anteil. Sie geben dem Körper damit Zeit, aus dem Alarmmodus zurückzufahren. Fällt ein langes Ausatmen schwer, gehen Sie auf gleiche Zeiten für Ein- und Ausatmen zurück.
Was passiert, wenn mir von den Atempausen schwindelig wird?
Für manche Menschen löst das Halten der Luft Schwindel aus. Bekommt Ihnen das Halten nicht, lassen Sie beide Pausen weg und üben Sie nur Ein- und Ausatmen mit gleich langen Phasen. Bleibt der Schwindel, atmen Sie für einige Minuten ganz normal weiter. Tritt er wiederholt auf, sollten Sie das mit einer Ärztin oder einem Arzt besprechen.
Ist Nasenatmung besser als Mundatmung?
Nein. Für die Wirkung der Übung zählt der Rhythmus, nicht der Weg der Luft. Durch die Nase kommen Sie leichter in einen gleichmäßigen Takt, weil sie den Luftstrom filtert und verlangsamt. Das Ausatmen durch den Mund lässt sich meistens genauer steuern. Bleiben Sie bei der Technik, die Sie gut einhalten können.
Ersetzen Atemübungen meine Medikamente oder meine Therapie?
Nein. Das IQWiG nennt die kognitive Verhaltenstherapie als zentrale Behandlung bei Angststörungen und weist darauf hin, dass Entspannungstechniken wie Atemübungen häufig als Ergänzung innerhalb einer laufenden Therapie eingesetzt werden. Bei einer diagnostizierten psychischen Erkrankung sprechen Sie jede Veränderung mit Ihrer behandelnden Person ab.
Quellen
- Fincham GW, Strauss C, Montero-Marín J, Cavanagh K. Effect of breathwork on stress and mental health: a meta-analysis of randomised-controlled trials. Scientific Reports 13, 432. https://www.nature.com/articles/s41598-022-27247-y
- Fincham GW, Strauss C, Cavanagh K. Effect of coherent breathing on mental health and wellbeing: a randomised placebo-controlled trial. Scientific Reports 13, 22141. https://www.nature.com/articles/s41598-023-49279-8
- Zaccaro A, Piarulli A, Laurino M, Garbella E, Menicucci D, Neri B, Gemignani A. How breath-control can change your life: a systematic review on psycho-physiological correlates of slow breathing. Frontiers in Human Neuroscience 12, 353. https://www.frontiersin.org/journals/human-neuroscience/articles/10.3389/fnhum.2018.00353/full
- Bentley TGK, D’Andrea-Penna G, Rakic M, Arce N, LaFaille M, Berman R, Cooley K, Sprimont P. Breathing practices for stress and anxiety reduction: conceptual framework of implementation guidelines based on a systematic review of the published literature. Brain Sciences 13, 1612. https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC10741869/
- Mütze C, Mitzinger D, Haller H. Effectiveness of pranayama for mental disorders: a systematic review and meta-analysis of randomized controlled trials. Frontiers in Psychiatry 16, 1616996. https://www.frontiersin.org/journals/psychiatry/articles/10.3389/fpsyt.2025.1616996/full
- Ma X, Yue ZQ, Gong ZQ, Zhang H, Duan NY. The effect of diaphragmatic breathing on attention, negative affect and stress in healthy adults. Frontiers in Psychology 8, 874. https://www.frontiersin.org/journals/psychology/articles/10.3389/fpsyg.2017.00874/full
- Tipton MJ, Harper A, Paton JFR, Costello JT. The human ventilatory response to stress: rate or depth? The Journal of Physiology 595, 5729 bis 5752. https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC5577533/
- Vetter VM, Kurth T, Konigorski S. Evaluation of easy-to-implement anti-stress interventions in a series of N-of-1 trials: study protocol of the anti-stress intervention among physicians study. Frontiers in Psychiatry 15, 1420097. https://www.frontiersin.org/journals/psychiatry/articles/10.3389/fpsyt.2024.1420097/full
- Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Generalisierte Angststörung. Gesundheitsinformation.de. https://www.gesundheitsinformation.de/generalisierte-angststoerung.html


